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Begleitdienst in Innenstadt präsent Hospizdienst informiert in Gardelegener Innenstadt

Ehren- und Hauptamtliche ließen sich in der Fußgängerzone der Hansestadt auf Gespräche ein. Die seien wichtig, um Fragen zu beantworten und Berührungsängste zu vermeiden.

Von Sophie Weinmann 16.10.2024, 11:00
Kathleen Tanger (vorne) war mit am Informationsstand. Bei Kaffee und Kuchen kamen sie und weitere Mitarbeiter des Dienstes mit Passanten in Kontakt.
Kathleen Tanger (vorne) war mit am Informationsstand. Bei Kaffee und Kuchen kamen sie und weitere Mitarbeiter des Dienstes mit Passanten in Kontakt. Foto: Sophie Weinmann

Gardelegen. - Der Hospizdienst hat am 15. Oktober in der Gardelegener Innenstadt über seine Arbeit informiert. „Die Menschen nehmen uns meist erst wahr, wenn jemand in ihrem Umkreis im Sterben liegt“, erzählt Kathleen Tanger, hauptamtliche Koordinatorin des Gardelegener Hospizdienstes.

46 Ehrenamtliche Helfer betreuen gerade circa 20 Familien aus Gardelegen und der Umgebung. Sie helfen mit Bürokratie, können Kontakte herstellen und beantworten Fragen. „Die Leute geben den Ton an“, beschreibt Tanger die Arbeit. Die Helfer unterstützen die Familien während des Prozesses, nehmen aber keine Entscheidungen ab.

Hospizdienst hat seit fast 10 Jahren eine Niederlassung in Gardelegen

Seit 2015 gibt es den Standort in Gardelegen. 2018 übernahm Tanger die Leitung. Ihr Vorgänger Thomas Rehbein ist aber immer noch dabei und hat die Trauerberatung übernommen.

In der Begleitung ist Fingerspitzengefühl wichtig, weiß die Appenburgerin. Einige Situationen sind für alle Beteiligten schwer zu verdauen. Dafür seien die Mitarbeiter des Dienstes da. Und: „Solange man menschlich und ehrlich bleibt, findet man meist die richtigen Worte.“