Kindertagesstätte

Jeseritzer Schlumpfenvilla-Kinder erhalten neues Spielgerät

Die Hansestadt Gardelegen hat der Jeseritzer Kita Schlumpfenvilla eine neue Spielkombination für 9500 Euro finanziert.

Von Elke Weisbach
Eine neue Rutsche mit Stelzenhaus und Bewegungsstangen  gibt es nun in der Kita Schlumpfenvilla in Jeseritz.
Eine neue Rutsche mit Stelzenhaus und Bewegungsstangen gibt es nun in der Kita Schlumpfenvilla in Jeseritz. Foto: Stadtverwaltung Gardelegen

Jeseritz

Das macht so richtig Spaß. Ein Stelzenhaus mit Rutsche sorgt jetzt für Begeisterung auf dem Spielplatz der Kindertagesstätte (Kita) Schlumpfenvilla in Jeseritz. Immer wieder klettern die Mädchen und Jungen hinauf, um mit Schwung herunter zu rutschen.

Das neue Spielgerät hatten sich die Kita-Mitarbeiter als Ersatz für die vorherige Rutsche, die mehrere Jahrzehnte diente und ersetzt werden musste, in Abstimmung mit der Stadtverwaltung selbst ausgesucht. Und so wurde es „nicht nur eine Rutsche, sondern gleich ein ganzes Kletterhaus mit zwei Bewegungsstangen. Ganz nach unseren Wünschen. Darüber haben wir uns alle sehr gefreut“, erklärte Kita-Leiterin Berit Bolze.

Die Spielkombination kostete 9500 Euro. „Sie kommt super bei den Kindern an, das Stelzenhaus ist immer belegt“, zeigte sich die Kita-Leiterin erfreut über die gute Entscheidung. Ganz bewusst hatten die Erzieherinnen ein Gerät für die jüngeren Kita-Kinder ausgesucht. Derzeit besuchen sie 24 Mädchen und Jungen, davon viele Krippenkinder. Die Einrichtung ist damit voll belegt.

Himbeeren und Brombeeren vom Strauch naschen

Außerdem gab es gleich noch ganz viel Muttererde, so dass der Eingangsbereich mit Frühblühern, Stauden und Kräutern gemeinsam mit den Kindern gestaltet werden konnte. „Naturschutz und nachhaltiges Alltagsleben sind wichtige Anliegen in unserer Kita“, berichtete Bolze. Im vergangenen Jahr entstand im Rahmen eines Projektes mit den Vorschülern ein Insektenhotel. Das möglichst naturnahe Außengelände der Kita wird seit längerer Zeit mit viel Holz und Steinen zum Bauen und Klettern gestaltet. Dazu wurden Weißdorn-, Holunder- und Hainbuchenhecken gepflanzt und eine kleine Streuobstwiese mit Apfel-, Pflaumen- und Birnenbäumen angelegt.

„In unseren Hochbeeten, die mit Hilfe einiger Eltern gebaut wurden, wachsen Erdbeeren, Kartoffeln und Kohlrabi. In großen Töpfen, die uns Eltern gesponsert haben, werden demnächst Tomaten, Snack-Gurken und Zucchini ihr Zuhause finden. Den Kindern bereitet das Pflanzen und Pflegen viel Freude – und die Vorfreude auf die Ernte ist jetzt schon groß“, so die Kita-Leiterin. Fehlen dürfen natürlich auch nicht die Himbeer- und Brombeersträucher, von denen die Kinder schon im vergangenen Jahr Früchte naschen konnten. Berit Bolze: „Gemeinsam mit den Kindern pflanzen, pflegen und ernten wir und lernen dabei die natürlichen Prozesse immer besser kennen. Löwenzahn und andere Wildkräuter sind bei uns sehr willkommen. Auf unseren Spaziergängen gehört das Mitnehmen von herumliegendem Müll zur Selbstverständlichkeit. So sind wir gemeinsam mit unseren Kindern im aktiven Tun unterwegs zu einer nachhaltigen und umweltbewussten Kita. Herzlichen Dank an alle Eltern, die uns auf unserem Weg immer wieder unterstützen.“

Maxim Banse (links)  und Lina Wiegand helfen beim Pflanzen.
Maxim Banse (links) und Lina Wiegand helfen beim Pflanzen.
Foto: Stadtverwaltung Gardelegen