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Jugendclub Jugendclub: Die neue „Butze“ in Mieste kommt gut bei den Kids an

Am Freitag wurde der neue Jugendclub in Mieste eröffnet. Die Jugendlichen entschieden demokratisch, dass er künftig Clubhaus „Butze“ heißen soll.

Von Stefanie Brandt Aktualisiert: 30.05.2021, 04:00
Die ersten Kinder freuten sich am Freitagnachmittag über die Eröffnung des neuen Clubhaus "Butze" in Mieste.
Die ersten Kinder freuten sich am Freitagnachmittag über die Eröffnung des neuen Clubhaus "Butze" in Mieste. Foto: Stefanie Brandt

Mieste - Leicht verunsichert, aber auch mit einem Schmunzeln registrierten am frühen Freitagnachmittag die anwesenden Erwachsenen, welchen Namen die Kinder und Jugendlichen aus Mieste für ihren neuen Jugendclub favorisierten. Auf die „Knatterbutze“ hatten gleich sechs Kids während der Eröffnungsveranstaltung ihre roten Abstimmungssticker geklebt – eine klare Angelegenheit, dachte man. Am Ende machte mit 17 zu 15 Stimmen aber doch der Name „Clubhaus Butze“ das Rennen.

Regelmäßige Öffnungszeiten geplant

Martin Holz, Leiter des Gardelegener Jugendclubs „Mood“, der auch in Mieste ein Ansprechpartner für die Jugendlichen sein wird, kündigte an, dass er und sein Team zunächst alle zwei Wochen einmal für ein Programm in Mieste vorbeikommen werden. Er hoffe aber, dass er in Zukunft Stellen für die mobile Jugendarbeit akquirieren könne, um öfter Mitarbeiter vor Ort zu haben. Eine Regelmäßigkeit in der Öffnung sei wichtig für die Annahme des Clubs.

Erste Vorschläge gab es von ihm auch dazu, was man gemeinsam unternehmen könnte. Ihm schwebten ein Graffiti-Workshop, in dessen Rahmen ein Schild für den neuen Club entstehen könnte, und eine Drömlingstour vor. Gerade Angebote im Freien seien essenziell wichtig. Aus Paletten könnte man später Möbel für den Club gemeinsam bauen. Angesprochen werden sollen in erster Linie Acht- bis 18-Jährige, aber auch bis Mitte 20-Jährige seien willkommen. „Mir ist es sehr wichtig, dass die Kinder die grundlegenden Entscheidungen mit treffen, damit sie auch Verantwortung für den Club übernehmen“, betonte Holz.

Ortsbürgermeister setzt sich ein

Zur Eröffnung standen das U18-Wahlprogramm, Bogenschießen, ein Glücksrad mit kleinen Preisen und weitere Beschäftigungsspiele auf dem Programm. Marie Sprössel Schulsozialarbeiterin in Mieste, kündigte an, die Räumlichkeiten am ehemaligen Freibad auch für das Ferienprogramm nutzen zu wollen. Ebenfalls vor Ort waren Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Schumacher sowie Ortsbürgermeisters Andy Neubauer, der sich sehr für die Errichtung des Jugendclubs eingesetzt hatte. „Es war der erste Wunsch, der an mich herangetragen wurde, als ich vor zwei Jahren Bürgermeister wurde“, berichtete er. Die Anlage mit modernen sanitären Einrichtungen sei ideal für diesen Zweck geeignet, so könnten später auch Sport- oder Selbstverteidigungskurse angeboten werden. Zudem habe der Sportverein Chemie Mieste angeboten, dass die zwei angrenzenden Volleyballfelder mit genutzt werden dürfen.