Thomas Eckhardt bekam gestern in Mieste die Urkunde überreicht

Kinder gratulieren mit 127 Rosen zur Ernennung zum Schulleiter

Von Sebastian Siebert

Seit zwei Jahren ist Thomas Eckhardt leitende Lehrkraft der Grundschule Mieste. Gestern erhielt er die Urkunde, mit der ihm das Schulleiteramt bescheinigt wird.

Mieste l Alle Schüler der Miester Grundschule Mieste hatten sich auf dem Schulhof versammelt, als gestern früh Andrea Ackermann, schulfachliche Referentin des Altmarkkreises Salzwedel, die Ernennungsurkunde überreichte. Damit wurde Thomas Eckhardt rückwirkend zum 1. Dezember zum Schulleiter ernannt und gleichzeitig als solcher an die Grundschule in Mieste versetzt.

Zwar hatte Eckhardt bisher auch die Schule geleitet, hatte aber lediglich den Status "leitende Lehrkraft". Das bedeutete, dass ihm immer noch ein Schulleiter vorgesetzt war, bei dem er Dinge genehmigen lassen musste. Die Leiter wechselten, zuletzt erfüllte Gerhard Müller, Leiter der Grundschule in Jävenitz, das Amt des Miester Schulleiters kommissarisch.

Thomas Eckhardt ist nun keinem Schulleiter mehr unterstellt und kann die Schule selbständig leiten. Die Position war landesintern ausgeschrieben worden, Eckhardt erfüllte alle Qualifikationen für den Posten und war außerdem einziger Bewerber. Die Gesamtkonferenz, ein Gremium aus Lehrer-, Eltern- und Schulleitungsvertretern, stimmte ebenso für ihn wie der Schulträger selbst.

"Schulleiter sein, das bedeutet in erster Linie Lehrer sein, aber auch Manager, Haus-und Grundverwalter, Ansprechpartner und vieles, vieles mehr", erklärte Andrea Ackermann, kurz bevor sie die Urkunde offiziell überreichte. Sie sei sich sicher, dass Thomas Eckhardt diese Aufgaben zur Zufriedenheit aller erfüllen könne. Schließlich habe er seit 2005 eine leitende Funktion inne, damals noch an der Grundschule Solpke.

Zur Gratulation bekam Eckhardt Geschenke von Vertretern der Eltern und der Lehrer. Thomas Eckhardt dankte für das in ihn gesetzte Vertrauen und wünschte sich, den Lehrern und vor allem den Schülern "eine schöne gemeinsame Grundschulzeit".

Anschließend stürmten die 127 Kinder auf ihren neuen und doch altbekannten Schulleiter zu und überreichten ihm je eine Rose.