Gardelegen l Vom italienischen Tanzlied bis zum dänischen Marsch, von „Freude schöner Götterfunken“ über „Hänschen klein“ bis hin zum “Lach-Kanon“ – wer bei diesem Konzert der Musikschüler mit dabei war, erlebte eine Reise um die Welt und ein Kaleidoskop musikalischer Vielfalt, das Lust auf mehr machte. Zahlreiche Eltern, Verwandte und Freunde der Kinder und Jugendlichen hatten sich im Saal der Schule eingefunden, um sich anzuhören, was die jungen Nachwuchsmusiker schon gelernt hatten, und die Gäste wurden wahrlich nicht enttäuscht.

Frühlingshaft und mit schönen Stimmen präsentierte sich der Chor unter Leitung von Claudia Zille, die auch den Abend moderierte. Die siebenköpfige Gruppe, bestehend aus Anne Born, Marlene Mordas, Isabel Wellach, Charlotte Lembke, Hanna Knopf, Vivian Kuschfeldt und Jannika Hein, eröffnete den Abend mit dem Lach-Kanon von Luigi Cherubini und Lorenz Maierhöfers „Tiritomba“ und ließ bei ihrem zweiten Auftritt die Lieder „Oh du schöner Rosengarten“ und „Drei Laub auf einer Linde“ hören

Von Kinderliedern und Tänzen

Dazwischen: Jungen und Mädchen mit sehr unterschiedlichen Blasinstrumenten und auf verschiedenen Ausbildungsständen. Vom ersten Kinderlied auf der Blockflöte bis hin zum Fagott-Solo oder mitreißenden Tanzlied an der Querflöte.

So bot Ilva Hohenstein mit ihrer Blockflöte „Hänschen klein“ und „Summ, summ, summ“ dar, ebenfalls mit „Hänschen klein“ ließ sich der junge Trompeter Ben Rudolph hören. Auch mit der Trompete, aber diesmal mit einem klassischen Stück folgte Jonathan Roitsch: Er hatte sich für seinen Auftritt Beethovens „Freude schöner Götterfunken“ ausgesucht.

Italienisch mit "Tiritomba"

Es folgte ein bunter Reigen an Volksliedern aus verschiedenen Ländern. Fritz Bosse brachte mit seiner Posaune „Die güldene Sonne“ zu Gehör, Saxofonspieler Felix Meineke schloss sich mit dem schottischen Folksong „My Bonny is over the Ocean“ an, und ebenfalls mit dem Saxofon war Alexander Jacobs zu hören, der „Mary has a little Lamb“ intonierte.

Italienisch wurde es mit „Tiritomba“, von Martha Bosse an ihrer Querflöte interpretiert, und mit dem italienischen Tanzlied „Bella Bimba“, das Querflötistin Lena Hartwig vorspielte.

Gut eingespieltes Duo

Eher klassisch kam die „Gilotte“ von Michael Praetorius daher, die Merle Marten mit der Blockflöte darbot. Es folgte ein Klarinettenstück von Anne Beneke, ein Moderato von Carl Behrmann. Optisch und akustisch gleichermaßen beeindruckend war die Darbietung von Ida Arndt und ihrem Lehrer Nico Postolache: Die beiden traten mit ihren Fagotts auf die Bühne und zeigten, dass das Kinderlied „Hopp, hopp, hopp“ an dem Instrument einen ganz eigenen Klang entwickeln kann.

Ein sehr gut aufeinander eingespieltes Duo waren auch die beiden Hornistinnen: Josi Mette und Maya Schulz wurden von Reinhard Zille am Klavier begleitet und brachten mit ihrem „The Prince of Denmark‘s March“ viel Schwung in den Musikschulsaal.

Reichlich Beifall

Ebenfalls sehr beschwingt ließ sich der junge Vincent Dahl hören, der mit seiner Blockflöte zur Klavierbegleitung von Svetlana Jacobs das Stück „Trumpets Voluntary“ vorstellte. Friderike Berlin und ihr Fagott verabschiedeten das Publikum schließlich fröhlich und beschwingt mit einem „Frühlingstänzchen“.

Nach rund einer Stunde beendeten die Nachwuchs-Musiker ihr Konzert und traten zur gemeinsamen Verbeugung auf die Bühne. Das Publikum im vollen Musikschulsaal spendete reichlich Beifall für die jungen Sänger und Instrumentalisten.