Kalbe l Für Aufsehen hat am Sonntag ein mehrstündiger Polizeieinsatz auf dem Kalbenser Petersberg gesorgt. Vor einem Viergeschosser an der Straße der Einheit bezogen am frühen Morgen mehrere Streifenwagen-Besatzungen Stellung, später kam auch noch der Wagen der kriminalpolizeilichen Spurensicherung hinzu. Zudem gab es vor einem der Hauseingänge eine weiträumige Absperrung mit Flatterband und Kegeln.

Was war geschehen? Wie Frank Küssner, Pressesprecher der Polizeidirektion Nord, auf Volksstimme-Anfrage informierte, hatte sich in der Nacht zu Sonntag um 1.25 Uhr eine Zeugin via Notruf gemeldet und mitgeteilt, dass vor dem Viergeschosser, in dem sich mehrere Dutzend Wohnungen befinden, eine verletzte, nicht ansprechbare, Person liegt. Die diensthabenden Polizeibeamten, die wenig später zum Ort des Geschehens fuhren, fanden diesen Sachverhalt dann bestätigt.

Geschädigten in Spezialklinik gebracht

Bei der verletzten Person handelt es sich um einen 38-jährigen, in Kalbe wohnhaften, Mann. Die Verletzungen, die er aufwies, waren offenbar so schwer, dass er in eine Spezialklinik nach Magdeburg gebracht werden musste.

Bilder

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen haben ergeben, dass der Geschädigte zuvor mit einem 34-Jährigen in Streit geraten war. Dabei erhielt das Opfer von diesem unter anderem mehrere Faustschläge. Der ermittelte 34-Jährige war kurzzeitig festgenommen worden, befindet sich jedoch mittlerweile wieder auf freiem Fuß. In seiner Vernehmung hat er sich zum Tatgeschehen eingelassen. Die Hintergründe des Streits sind derzeit noch nicht bekannt. Das Opfer liegt weiterhin im Krankenhaus, ist jedoch außer Lebensgefahr. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.