Jemmeritz Eine dicke schwarze Rauchwolke schraubte sich am Donnerstagabend über dem Dörfchen Jemmeritz in den Himmel. An einem Getreidefeld stand ein Mähdrescher im Vollbrand. Das laute Knallen der Reifen erschütterte die Umgebung.

Der Alarm war kurz vor 18.30 Uhr in Kakerbeck und in Kalbe ausgelöst worden. Daraufhin waren insgesamt 54 Einsatzkräfte – auch aus Brüchau, Winkelstedt und Wustrewe – an den Ort des Geschehens ausgerückt. Von der rund 400 000 Euro teuren Erntemaschine war allerdings nicht mehr viel zu retten. Die Feuerwehren legten nach den ersten Löscharbeiten einen Schaumteppich über die flammende Technik. Und sie lobten das geistesgegenwärtige Handeln des 55-jährigen Mähdrescherfahrers. Der hatte nämlich, unmittelbar nachdem er eine Rauchentwicklung im Motorraum bemerkt hatte, das Fahrzeug an die Seite des Weizenfeldes gelenkt und es dann schnell verlassen. Sonst wäre der Schaden wohl noch größer und der Brand auch schwerer zu händeln gewesen. Gegen 20 Uhr war der Einsatz beendet.

Die Polizei geht von einer technischen Ursache aus.