24-Stunden-Rennen

Mit 896 Runden Sieg eingefahren

21 Teams mit 160 Teilnehmern gingen beim 24-Stunden-Simsonrennen in Kakerbeck an den Start. 20 Teams fuhren in die Zielgerade ein.

Von Doreen Schulze

Kakerbeck l Staub, Staub und nochmals Staub. Das ist wohl ein bleibender Eindruck, den Gäste und Fahrer des 24-Stunden-Rennens erhalten haben. Trotzdem war es wieder eine rundum gelungene Veranstaltung. Um dem Sand auf dem trockenen Stoppelfeld, der Rennstrecke, Herr zu werden, haben Landwirte des Ortes bereits im Vorfeld des Rennens tankweise Wasser vergossen, um die Staubwolken wenigstens ein wenig einzudämmen. Dafür sagten die Veranstalter den Landwirten Dank.

Und so startete am Sonnabend Punkt 13 Uhr das Rennen. 21 Teams gingen mit 160 Teilnehmern an den Start. Dabei musste jedes Team mindestens vier Teilnehmer aufweisen. In die Zielgerade eingefahren sind 24 Stunden später aber nur 20 Teams. Die Brunauer Simi Heizer hatten einen Rahmenbruch und mussten deshalb vorzeitig abbrechen. „Man kann an der Maschine alles tauschen, man muss aber immer mit demselben Rahmen fahren“, erklärte Stephan Haase, Vorsitzender des 1. Fußballclubs Kalbe-Wernstedt (1. FCKW).Trotzdem wurden die Brunauer nicht Letzter. Mit 495 Runden schafften sie es auf den vorletzten Platz. „Die Kilowattwanderer waren einfach langsamer“, so Haase. Sie schafften 427 Runden. Eine Runde war 730 Meter lang. Mehr als das Doppelte konnte beim MC Kolbenfresser Team Wallstawe gezählt werden. Damit landete der MC auf dem ersten Platz (alle weiteren Ergebnisse im Infokasten). Ermittelt wurden die gefahrenen Runden je Team mittels eines Transponders.

Einige Unfälle gab es auf der Strecke, wie Haase berichtete. Alle sind sie aber weitestgehend glimpflich ausgegangen. Die schwerste Verletzung war ein Schienbeinbruch, so Haase.

Das Rennen war die ganze Zeit über für Besucher offen. „Als ich heute Nacht ging, war es nach 3 Uhr. Da waren noch Gäste da“, so der Vorsitzende. Noch vor acht Uhr standen die Ersten am Sonntag schon wieder an der Strecke. Mit Verpflegung waren sie gut versorgt. Für die Kinder gab es eine Bastelstraße, Kinderquadfahren und ein Glücksrad. Der Verein „Blaue Nase“, der sich für krebskranke Kinder einsetzt, war mit einem Stand präsent. Haase bedankte sich beim Helferteam, rund 50 Leute, die auf- und abbauten, den Eintritt regelten, an der Strecke standen, Zäune bauten, Brötchen schmierten und vieles mehr. „Montagnachmittag übergeben wir den Acker wieder besenrein“, so Haase.