Kalbe l Mehr als 500 Unterschriften sind bereits zusammengekommen.Wägrend der kommenden Stadtratssitzung werden die Listen während an Bürgermeister Karsten Ruth übergeben, wie die Kita-Leitung mitteilte. Die Stadt ist Baulastträger der Gartenstraße, an der sich die Kita „Märchenland“ befindet.

Ende September starteten Eltern eine Petition. Ziel ist es, eine Verkehrsberuhigung im Bereich vor der Kindereinrichtung zu erreichen. Dies könnte in Form eines Zebrastreifens, alternativ auch mittels Fahrbahnschwellen geschehen, so die Initiatoren. Aber auch eine Einbahnstraßenregelung oder ein eingeschränktes Halteverbot könnte Abhilfe schaffen.

Brenzlige Situationen

In den nächsten Tagen werden die Unterschriftenlisten eingesammelt. „Wer unterschreiben wollte, der wird es bereits getan haben“, meinte Kita-Leiterin Katrin Berndt. Vor allem in der Anfangsphase der Petition seien sehr viele Unterschriften zusammengekommen. Das Ziel der 500 Unterschriften setzten sich die Initiatoren bis zum Jahresende. Es ist bereits jetzt erreicht.

Auf der Gartenstraße gilt seit geraumer Zeit Tempo 30. Daran halten sich viele Autofahrer augenscheinlich wohl nicht, wie das Kita-Personal beobachten konnte. „Ganz schön heftig ist es zu den Hol- und Bringezeiten“, so die Kita-Leiterin, also von 7.30 bis 8 Uhr und zwischen 14 und 16 Uhr. Zum einen haben es dann Eltern, die die Parknischen an der Kindereinrichtung nutzen, schwer, sich wieder in den fließenden Verkehr einzufädeln. Zum anderen verengt sich durch die parkenden Autos am Straßenrand auch die Fahrbahn. Personen sind dann auch schwerer zu sehen, da sie von den parkenden Autos verdeckt werden. So kam es auch schon zu brenzligen Situationen. Eine solche war auch der Auslöser der Petition, denn eine Mitarbeiterin beobachtete, wie beinahe ein Kind zu Schaden gekommen und von einem Fahrzeug erfasst worden wäre.

Gespräche mit der Stadtverwaltung

Zwar wird die Petition nun übergeben, einen eigenen Tagesordnungspunkt gibt es zu dieser Thematik am Sitzungstag aber nicht. Ein Beschluss wird dazu also noch nicht gefasst. Berndt ist aber zuversichtlich, dass Möglichkeiten der Verkehrsberuhigung, in welcher Form auch immer, gefunden werden, auch wenn die Gartenstraße als Tempo-30-Zone bereits verkehrsberuhigt ist und die Einrichtung eines Überweges eine Verkehrszählung bedarf und zudem einen nicht unerheblichen finanziellen Aufwand dartellen würde. „Es gab bereits Gespräche mit der Stadtverwaltung. Nach Lösungen wird gesucht“, sagte Berndt.