Gardelegen l Volles Haus im Vereinsheim der Gardelegener Schützen auf dem Schießplatz Zienauer Berg. Knapp 80 Gäste hatten sich dort eingefunden, um die Sieger des diesjährigen Bürgerpokalschießens zu ehren und anschließend in geselliger Runde zu feiern. Der Wettkampf um den Bürgerpokal ist seit nunmehr fast 30 Jahren eine schießwettbewerbliche Tradition beim Gardelegener Schützenverein. In diesem Jahr waren 76 Schießsportfreunde am Start, darunter auch erfreulich viele Nichtschützen, betonte Bernd Weiß vom Vereinsvorstand. Bei den Schützen seien sieben Vereine aus neun Städten und Orten vertreten gewesen. Mit zwölf Jahren war Leon Kühnast der jüngste Teilnehmer am Wettbewerb, die ältesten Starter waren mit über 80 Jahren Otto Volber und Karl-Heinz Rickert.

Spieleabend

379 Durchgänge an neun Wettkampftagen – „wir haben quasi 25 Stunden geschossen“, zitierte Weiß aus seiner Statistik. Die gute Resonanz war auch für Schützenvereinschef Peter Wiechmann ein Thema in seiner Ansprache. Die Teilnehmer seien unter anderem aus Gardelegen, Jävenitz, Kalbe, Letzlingen und dieses Mal auch Haldensleben gekommen. „Wir gehen also über unsere Grenzen hinaus. Wenn wir im nächsten Jahr die 80 knacken, dann werden wir Gardelegener natürlich draußen essen“, versicherte Wiechmann. Den Bürgerpokal bei den Schützen sicherte sich in diesem Jahr Heiner Falk. Zum großen Pott gab es noch einen Einkaufsgutschein. Bei den Nichtschützen siegte Guido Reisener. Auch für ihn gab es einen Pokal, allerdings nicht ganz so groß, und einen Einkaufsgutschein. Die besten Tagessieger der neun Schießtage erhielten Sekt. Heiner Falk und Peter Niebel spendierten ihre Sektgewinne den Gardelegener Schützendamen für die Ausgestaltung der Feier.

Küchenchef Detlef Kiemann und vor allem seine Frau Ute hatten deftige Schlachteplatten vorbereitet. Ute Kiemann hatte außerdem sämtliche Sach- und Fleischpreise besorgt, denn jeder Teilnehmer konnte sich einen Preis aussuchen. Für die Dekoration und die Tischgestaltung war Silvia Wiechmann zuständig. Die nächsten Termine für den Rest des Jahres stehen fest. Geplant sind noch der  traditionelle Spieleabend, ein Bummel über den Bremer Weihnachtsmarkt und ein Weihnachtsschießen mit Weihnachtsmannbesuch und Geschenken.

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