Gardelegen l Ob alte Kartons, zerschnittene Schläuche, Hausmüll oder Teile einer Anbauwand: Was Uwe Külper am ehemaligen Waldhausforst an der Bundesstraße 71, ausgeschildert mit der Hinweistafel als Wanderweg zum Silbersee, fotografiert hat, gleicht eher einer Mülldeponie als einem Waldstück. „Seit längerem liegen dort Verpackungsmüll, Elektrokabel oder anderer Müll“, wie der Gardeleger erklärt. Hinzu käme, dass am ehemaligen Bahnsteig größere Mengen von Dachpappenresten liegen würden, wie Külper erklärte.

Unbegreiflich für ihn

Er frage sich trotz ernster Angelegenheit scherzhaft, ob der Müll vielleicht auf einen Zug zur Entsorgung warte. Uwe Külper ist es unbegreiflich, dass es Leute gibt, die einfach ihren Müll in der Natur abladen und sich keineswegs darum kümmern, was damit geschieht. „Man stellt sich die Frage, welche Einstellung die Entsorger zur Natur und Umwelt haben“, so Uwe Külper.

So wäre an der gleichen Stelle an der Bundesstraße 71 in der vergangenen Woche ein weiterer Müllplatz dazugekommen. „Als sonntäglicher Winterbader am Silbersee ist man fassungslos, wie diese wilde Müllverkippung zugenommen hat“, beschreibt Külper seine Gedanken.