Gardelegen (gb) l Ein besonderes Naturschauspiel bot sich am Montag den Verkehrsteilnehmern, die am Nachmittag unterwegs waren. Ein heftiger Sandsturm fegte mit etwa 80 bis 100 Stundenkilometern über die Felder am Stadtrand von Gardelegen. Zeitweise betrug die Sichtweite keine zehn Meter. Die lange Trockenheit sorgte dafür, dass die oberen Sandschichten sehr locker sind.

Laut Internet-Geografie-Lexikon Spektrum.de wird die Strömungsenergie des Windes wird beim Sandsturm auf die Bodenoberfläche übertragen und führt zur raschen Aufnahme von Sand, der dann je nach Korngröße bis zu mehreren Metern Höhe transportiert wird. Bei kalten Luftmassen sind die Böen im Sandsturm nicht nur heftiger, sondern haben auch höhere Frequenzen, sodass enorme Sandtransportleistungen erreicht werden. Typisch für Sandstürme sind auch hohe Luftelektrizität sowie die hohe elektrostatische Aufladung.

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