Gardelegen l Nachdem sich der ursprüngliche Termin – 18. März – coronabedingt ein ganzes Stück verschoben hat, konnte die „Regionalvereinigung Freie Wähler Altmark“ nun am 3. Juni ihre Gründungsversammlung im Hotel Reutterhaus abhalten – fast genau ein Jahr vor der Landtagswahl, zu der die Vereinigung 2021 antreten will. Die Wahlen fielen in allen Fällen sehr eindeutig aus.

Eine weitere Gemeinsamkeit vieler Kandidaten: die CDU-Verdrossenheit. Einige Mitglieder kandidierten früher für die Partei, traten dann aber aus Unzufriedenheit aus. Besonders der Stendaler Wahlskandal 2014 war häufig ausschlaggebend. Seitdem hatten sie politische Erfolge ohne die Hilfe von Parteien, treten mit dem Sachsen-Anhalter Landesverband Freie Wähler aber wieder oder zum ersten Mal in eine Partei ein.

17 der 20 Mitglieder stimmten über den achtköpfigen Kreisvorstand ab. Eigentlich sollten es sechs sein, aber der Salzwedeler Stadtrat Nils Krümmel schlug vor, zwei Beisitzer mehr zu wählen. So sollten beide Altmark-Landkreise besser vertreten seien.

Krümmel wurde zum Vorstandsvorsitzenden ernannt mit 16 Ja-Stimmen und einer Enthaltung. Sein Stellvertreter ist Rüdiger Kloth, Bürgermeister der Gemeinde Seehausen, auch mit 16 Ja-Stimmen, aber einer ungültigen. Arne Beckmann ist Schatzmeister (16 Ja, eine Enthaltung).

Osterburgs Bürgermeister Nico Schulz wurde als erstes Vorstandsmitglied einstimmig zum Beisitzer gewählt, genau wie der Gardelegener Stadtrat Dirk Kuke. Carmen Kalkofen, Kreistagsmitglied im Landkreis Stendal, kassierte neben 16 „Ja“ als einzige eine Gegenstimme. Für die vierte Beisitzer-Stelle behauptete sich Manuela Baeß (früher für die CDU im Stadtrat Stendal) gegen Verena-Ramona Volk aus Stendal im einzigen Zweikampf des Abends. Frank Kraskowski (Ortsbürgermeister in Steimke) bekam den achten Posten.

Aktuelle Informationen der Regionalvereinigung gibt es auf ihrer Facebook-Seite unter www.facebook.com/freiewaehler.altmark/