Gardelegen l Der Gardelegener Jugendclub Mood in Regie des Jugendförderungszentrums (JFZ) hat einen neuen Leiter. Darüber informierte kürzlich Annemarie Thimm, die die Geschicke der Einrichtung bis zuletzt leitete. Sie selbst habe nun, wie sie berichtete, die Beratungsstelle ZEBRA (Zentrum für Entlassungshilfe, Beratung, Resozialisierung und Anlaufstelle zur Vermittlung gemeinnütziger Arbeit) im JFZ Gardelegen übernommen.

Ihre Stelle wurde mit dem Gardelegener Martin Holz neu besetzt, der aber in der Einrichtung beileibe kein Neuling ist. Er arbeitet bereits seit Anfang des Jahres im Jugendclub und war auch davor schon ehrenamtlich für die Jugendeinrichtung tätig.

Live-Stream auf Instagram

„Zu meinen Aufgaben werden unter anderem die Öffentlichkeits- und auch die administrative Arbeit gehören“, erklärte Holz, „außerdem werde ich zusammen mit den anderen Mitarbeitern und Praktikanten die Angebote weiterhin planen oder die Teamaufstellung koordinieren.“ Er freue sich sehr darüber, die Stelle als neuer Leiter angeboten bekommen zu haben – auch weil er das Organisieren von Musikveranstaltungen zu seinen Hobbys zählt. Die perfekte Location sei dafür der Jugendclub Mood. „Es wurden schon viele Musikveranstaltungen in den vergangenen Jahren hier angeboten“, freute sich der 24-Jährige. Zu seinen weiteren Hobbys zählen auch das Musik machen und Kampfsport.

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Zudem liege ihm, so Holz, die Förderung von Jugendlichen am Herzen. Letzteres sei aufgrund der Corona-Pandemie derzeit schwer. Trotzdem habe er gemeinsam mit Maximilian Klaus einen Weg gefunden, um die Jugendlichen zu erreichen – mit einem Live-Stream. Mit Hilfe von Instagram schalten die beiden sich seit einigen Wochen immer donnerstags live. „Ziel ist es, dass wir verschiedene Themen ansprechen und mit den Jugendlichen eine Konversation aufbauen“, erklärte Martin Holz. Dabei können die Interessenten Fragen stellen, auf die sie sofort Antworten erhalten. Zudem sind auch Themen-Streams geplant, bei denen zum Beispiel Musiker oder Fachleute dazu geschaltet werden sollen. „Momentan haben wir immer so um die zehn Zuschauer und würden uns freuen, wenn es mehr werden würden“, erklärte Klaus.

Dafür müssen Interessenten lediglich auf das Instagramprofil des Jugendclubs gehen. Sobald der Live-Stream gestartet wurde, wird es den Interessenten in der Story-Leiste des Mediums angezeigt. Nach dem entsprechenden Klick darauf, können sie den Live-Stream verfolgen. „Wenn die Verordnungen weiter zurückgenommen werden, sind auch Live-Stream-Konzerte im Mood vorstellbar“, blickte Martin Holz voraus.