Gardelegen l Es handelt sich um einen seit gut einem Jahr komplett leergezogenen Block mit 24 Wohneinheiten. Nach dem Abriss, der für das nächste Jahr geplant ist, soll eine Zwischenbegrünung erfolgen. Zu einem späteren Zeitpunkt sei „gegebenenfalls eine bedarfsgerechte und städtebaulich angepasste Wohn-Neubebauung“ vorgesehen.

Für den Abriss soll laut Vorschlag der Verwaltung das Städtebauförderprogramm genutzt werden. Der Antrag sei bereits vom Städtebautreuhänder der Stadt, von der Sachsen-Anhaltischen Landesentwicklungsgesellschaft (Saleg) geprüft und beim Land angemeldet worden. Seitens des Landes habe auch schon eine Vorprüfung stattgefunden. Voraussetzung für die Zustimmung ist allerdings ein Beschluss des Stadtrates, da es für das Jahr 2021 noch keinen Haushaltsplan gibt.

Privates Sanierungsvorhaben unterstützen

Laut Projektanmeldung belaufen sich die Kosten für den Abriss auf insgesamt 86.388,40 Euro. Das Projekt wäre zu 100 Prozent förderfähig. Der Block in der Stendaler Straße wäre dann der zweite Wohnblock, den die WGG mit Fördergeld abreißen lässt. Denn erst Anfang dieses Jahres hatte die WGG den Block an der Isenschnibber Straße 21-27 mit 33 Wohneinheiten abreißen lassen. Auch für dieses Projekt gab es eine 100-prozentige Förderung aus dem Stadtumbau-Ost-Programm von 100.000 Euro. Dort ist eine Neubebauung vorerst auch nicht geplant.

Darüber hinaus will die Stadt ein privates Sanierungsvorhaben in der Innenstadt unterstützen. Im Eckgebäude Breitscheidstraße 6 und Oelstraße 5 soll ein Zugang zum Grundstück über die Oelstraße geschaffen werden. Der Bauherr plant dafür den Abriss einer Metallblechgarage und den Einbau einer Gartentür mit Laubengang. Der Förderzuschuss soll 5325 Euro betragen.