Kalbe l Der erste Advent ist in Kalbe seit Jahren ein ganz besonderer Tag, denn dann findet auf dem dortigen Burggelände die „Burgweihnacht“ statt. Weihnachtliche Stände mit diversen Köstlichkeiten, Deko-Artikeln und Geschenkideen laden zum Verweilen ein, weihnachtliche Musik dringt an die Ohren der Besucher und weckt die Freude auf den nicht mehr fernen Heiligen Abend. Auch in diesem Jahr war die Burgweihnacht wieder ein Anziehungspunkt für viele hundert Besucher, die die heimelige Atmosphäre schätzten, worüber sich vor allem der Tourismusverein als Veranstalter sehr erfreut zeigte.

Mit Weihnachtsmann und Feuershow

Besonders viele Überraschungen gab es für die Kinder. Im Wachhaus der Burg konnten sie kleine Geschenke basteln. Das Team vom Reiterhof Dammkrug war mit Noah und Nelson vor Ort und lud zu einem kleinen Ritt auf dem Pferderücken ein. Nebenan hatte Schäferin Silvia Kraus ihr Gehege aufgebaut. Die Lämmer darin konnten gestreichelt werden. Später kam auch noch der Weihnachtsmann zu Besuch, der, wie schon in den Jahren zuvor, von der Feuerwehr zur Burg gebracht wurde.

Für einige Kinder kam allerdings die Pflicht vor dem Vergnügen. Obwohl, den Mädchen und Jungen von der Kalbenser Kita Märchenland, von der Grundschule „Astrid Lindgren“ und vom Hort Brunau, die zum ersten Mal dabei waren, machte es sichtlich Spaß, die Besucher mit den verschiedensten Liedern, Gedichten und Tänzen zu unterhalten. Für großartige Unterhaltung sorgten auch die Gladigauer Posaunenbläser, die, wie Mitglied Norbert Lazay erzählte, noch nie in Kalbe auftrat, solange er dabei ist.

Bilder

Am Abend, als es langsam dunkler wurde, erhellten unzählige Lichter die Burg und ließen sie wie verzaubert wirken. Doch die größte Überraschung war für viele die tolle Feuershow, die die alten Mauern der Burg endgültig in einen magischen Ort verwandelte und die Augen der Kinder und Erwachsenen leuchten ließ.