Genthin l Unter den vielen Weihnachtsfeiern in der Region fällt die der Henkel-Pensionäre alles andere als beliebig aus. Nicht nur deshalb, weil sie ehemalige Mitarbeiter eines der größten Unternehmen vereint, das das Leben in der Stadt mitgeprägt und sie dabei weit über die Landesgrenzen bekannt gemacht hat. Auch wenn sich in diesem Jahr der Weggang von Henkel zum zehnten Mal jährte, leben die Henkelpensionäre ihre Gemeinschaft. Mit großer Begeisterung, wie sie bei der jüngsten Weihnachtsfeier im Stadtkulturhaus unter Beweis stellten. Das gemütliche Beisammensein bei Kerzenschein bedeutet den Henkelpensionären viel. So auch für Monika Rademacher, einst im Technik-Büro tätig. „Diese Weihnachtsfeier ist eine Tradition, die ich nicht missen möchte.“ Es sei schön, alte Arbeitskollegen wieder treffen zu können, freute sich Monika Rademacher, die von 1962 bis zum Eintritt ins Rentenalter Ende der 1990er Jahre im Waschmittel und anschließend im Henkelwerk tätig war.

Mit 66 Jahren blieb Wilmut Pflaumbaum einer der „jüngeren Henkelpensionäre“, die gern die Einladung zur Weihnachtsfeier annahmen. Das Zusammensein verschiedener „Henkel-Generationen“ macht für ihn den Reiz der Feier aus. „Jeder kann in dieser Runde seine Erfahrungen einbringen, jeder hat da was zu erzählen.“ Er fände es gut, dass es diese Möglichkeit für die Henkelpensionäre noch gebe und sich Henkel finanziell an der Feier noch beteilige. Die Henkel-Gemeinschaft wurde auch diesmal komplettiert mit der Präsenz der Jugendlichen des Morus-Hauses um dessen Leiter Ronny Harzendorf. Das Morus-Haus, mit den Henkelpensionären über zahlreiche Aktion generationsübergreifend „verbandelt“, unterstützte den Ablauf der Feier nach Kräften. Sie übernahmen die Garderobe, räumten Tische ab - Tätigkeiten, mit denen auch eine Weihnachtsfeier steht und fällt.

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