Altenplathow l Zu einem Brand wurde die Genthiner Feuerwehr gestern Vormittag gegen 11.30 Uhr nach Altenplathow gerufen. In der Chausseestraße stand in einer Hofeinfahrt ein Verschlag sowie ein Hänger mit Kohlen in Flammen. „Das Problem, dass sich für die Einsatzkräfte vor Ort stellte, war dass das Feuer auf ein angrenzendes Stallgebäude überzugreifen drohte“, beschrieb Stadtwehrleiter Achim Schmechtig die Situation. Aus diesem Grund seien die Feuerwehren aus Mützel, Roßdorf und Brettin nachalamiert worden.

Letztlich waren 24 Feuerwehrleute mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz, um das Feuer zu bekämpfen. Zum Teil arbeiteten sie unter Atemschutz, da nicht nur die Flammen gelöscht, sondern das Brandgut umgelagert werden musste. Während der Arbeiten war die Chausseestraße für einen Zeitraum von 90 Minuten komplett gesperrt. So lange waren in etwa auch die Feuerwehren im Einsatz.

„Aufgrund des zügigen Handelns der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen des Feuerwers auf andere Gebäude verhindert werden“, so der Stadtwehrleiter. Auch seien Anwohner zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen. Zur Brandursache ermittelte gestern die Kriminalpolizei. Dabei wurden nach ersten Erkenntnissen keine Hinweise auf eine Brandstiftung gefunden. „Wir gehen nicht von einer Straftat aus“ teilte Polizeisprecher Thomas Kriebitzsch der volksstimme auf Anfrage mit. Wahrscheinlich sei Fahrlässigkeit oder ein technischer Defekt.

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„Eine Schadenshöhe kann nicht benannt werden, da der Schuppen vom Besitzer selbst gebaut wurde.“ Die Brandbekämpfung in Altenplathow war der vierte Einsatz der Genthiner Feuerwehr im neuen Jahr.