Ehrenamt

Ein neues Dach für das Vereinsheim des Genthiner Geflügelzuchtvereins

Züchter kümmern sich in Eigeninitiative um den Erhalt ihres Geländes und wollen dieses auch anderen Vereinen zur Verfügung stellen.

Von Mike Fleske 02.08.2021, 13:47
Der Vorsitzende der Genthiner Rassegeflügelzüchter Uwe Balzer (re.) im Gespräch mit Stefanie Teske von der Sparkasse (3. v. li.)und dem neuen CDU-Landtagsabgeordneten Thomas Staudt (li.).
Der Vorsitzende der Genthiner Rassegeflügelzüchter Uwe Balzer (re.) im Gespräch mit Stefanie Teske von der Sparkasse (3. v. li.)und dem neuen CDU-Landtagsabgeordneten Thomas Staudt (li.). Foto: Mike Fleske

Genthin - Seit dem vergangenen Jahr sind die Genthiner Rassegeflügelzüchter Eigentümer des Geländes an der Feldstraße. Seitdem wurde viel in Eigenleistung getan, um das Gelände für eine breitere Öffentlichkeit zu nutzen. Unter anderem sind im Vereinsheim die Wände und Decken neu gestrichen und Elektrogeräte erneuert worden. Nun steht die Sanierung des Daches, der Elektroanlagen und der Sanitärräume an. „Das sind Dinge, die wir nicht selbst machen dürfen“, sagt der Vereinsvorsitzende Uwe Balzer.

Arbeiten müssen an Fachleute gegeben werden

Daher werde man rund 77 000 Euro für Fachfirmen in die Hand nehmen müssen. Gefördert wird die Finanzierung voraussichtlich aus dem für das Leader-Programm eingereichten Förderantrag. „Wir müssen als Verein 25 Prozent als Eigenanteil aufbringen“, erläutert Balzer.

Unterstützt wird der Eigenanteil von der Sparkasse Jerichower Land. Während des Sommerfestes auf dem Gelände der Rassegeflügelzüchter kam Balzer mit Stefanie Teske von der Sparkasse Jerichower Land und dem neuen CDU-Landtagsabgeordneten Thomas Staudt ins Gespräch.

Zustimmung aus der Landespolitik

„Wir wollen unser Gelände und unser Vereinsheim auch anderen Vereinen aus Genthin zur Verfügung stellen“, erläutert Balzer. Viele, gerade kleinere Vereine hätten Probleme einen Ort für Versammlungen zu finden. „Oft ist der Saal einer Gaststätte zu groß, etwa wenn man sich in kleineren Runden trifft, dann wäre hier nach Absprache die Möglichkeit für eine Zusammenkunft.“

Künftig solle es auch regelmäßig Vereinsrunden auf dem Gelände geben. „Das haben wir einmal ausprobiert und bereits einige Vereine zusammenbekommen.“ Künftig sollen diese Treffen regelmäßig fortgeführt werden. „Es ist eine gute Sache, wenn solche bestehenden Gelände weitergenutzt werden und wenn sich Ehrenamtliche zusammenschließen“, fand Stefanie Teske. Thomas Staudt nannte das Beispiel der Genthiner Vereine auch für andere Regionen eine nachahmenswerte Idee.