Genthin l die ehemalige Bismarck-Schülerin Yvonne Scherdin dabei, Informationen zum Jahrgang 1999 zusammenzutragen. „Wir planen im November ein Treffen im Genthiner Lindenhof mit allen die gemeinsam die 7. bis 12 Klasse besucht haben.

Umfang ist sehr groß

„Es soll ein Klassentreffen werden, wie es in diesem Umfang selten stattfindet“, kündigt sie an. Geplant ist eine Feier mit mehr als 100 ehemaligen Schülern und 20 Lehrern. Entstanden sei die Idee im vergangenen Jahr.

„Ich wohne und arbeite heute in Oranienburg, aber zu den großen Genthiner Festen komme ich gern in meine alte Heimatstadt zurück“, berichtet Yvonne Scherdin, die früher mit Nachnamen Köppe hieß. So sei es selbstverständlich, dass sie zum Brühtrogpaddeln, Kartoffelfest oder der Kneipennacht in der alten Heimat vorbeischaue. Bei Letzterem, kam sie gemeinsam mit alten Schulfreunden auf die Idee zum Klassentreffen. „Organisier das mal“, hätten die Freunde gesagt.

Erinnerungen an Schülerdisco

Denn Yvonne Scherdin war auch schon zu Schulzeiten als engagierte Planerin bekannt. So war sie schon in jungen Jahren für die Durchführung der Schülerdisko in der Discothek Gleis 1 zuständig. „Heute kennen viele das Kaffee- und Kuchenbuffet der Abschlussklassen, mit denen Geld für die Abikasse gesammelt wird, wir haben das damals mit der Disko gemacht.“

Wie in alten Zeiten begann Scherdin mit der Vorbereitung. „Heute gibt es mit den sozialen Medien gute Möglichkeiten, frühere Klassenkameraden wiederzufinden.“ Viele würden selbst eigene Seiten betreiben oder auf Firmenwebseiten als Ansprechpartner aufgeführt.

„Eine große Hilfe waren auch Eltern von früheren Klassenkollegen, die uns bereitwillig Kontakte vermittelten.“ Da Yvonne Scherdin nicht allein mit der Suche betraut war, wuchs die Zahl der gefundenen Mitschüler schnell an. „Wir haben extra eine WhatsApp-Gruppe gegründet, in der wir uns austauschen können.

Bismarck-Schüler überall verstreut

Über die digitalen Kontakte werden auch Fotos aus der Schulzeit, Zeitungsberichte oder auch das Abschlussalbum ausgetauscht, sodass während des Treffens die Erinnerungen auch bildlich präsentiert werden können. Noch fehle aber beispielsweise das Abschluss-T-Shirt, das damals in den Abschlussklassen ausgeteilt wurde.

Erstaunlich sei zu sehen, welchen Weg die ehemaligen Bismarck-Schüler gemacht haben. Verstreut seien sie auf ganz Deutschland und auch Europa. Finnland, Österreich und Norwegen sind nur einige Länder, in denen die 1999er heute zu finden sind. Die Ehemaligen seien Ärtzte, Lehrer, Mitarbeiter am Theater sogar Weltenbummler.

Einige Schüler werden noch gesucht

Nicht wenige seien aber auch in der Heimat geblieben, wurden zu erfolgreichen Unternehmern und hätten viel für die Region getan. Viele Ehemalige habe das Organisationsteam schon gefunden. Gescheitert sei das Team bei den früheren Mitschülern Michael K., Christian H., Stefanie K., Jaqueline D., Linda W., Michael M., Stefanie W. und Nicole P. „Dort gibt es keinen Kontakt, wir hätten diese Mitschüler gern dabei und hoffen, dass sie sich melden.

Wer sich wiedererkannt hat, kann sich bei Yvonne Scherdin unter der E-Mail-Adresse melden: ykoeppe@web.de