Hohenseeden l Veranstalter Uwe Komorowski und sein Team waren nach zwei Jahren von der Klapperhalle Parchen in das Kulturhaus nach Hohenseeden umgezogen.Fast unbemerkt im Vergleich zum Bauern-, Kleintier- und Pferdemarkt, der am Sonnabendvormittag Hunderte von Besuchern angezogen hatte, fand die Kulturveranstaltung mit viel Bewegung statt. Die Besucherzahlen des Country- & Line-Dance-Wochenendes konnten da (noch) nicht mithalten. „Mit den Besucherzahlen bin ich nicht ganz zufrieden“, machte Uwe Komorowski von den „Metermännern“ kein Hehl aus seiner Enttäuschung. Schließlich steckt in der Vorbereitung so eines Treffens viel Arbeit.

 Dazu kam, dass die wenigsten Besucher aus dem Jerichower Land kamen. Die meisten waren passionierte Country- und Linedance-Tänzer, die aus ganz Deutschland an reisten. Einige von ihnen kamen sogar als Camper und waren schon einige Tage vor dem Ereignis vor Ort.

Metermänner aus Parchen

Mehr als zufrieden waren die mehr als nur regional bekannten „Metermänner“ aus Parchen, die das erste Mal in Hohenseeden waren, aber mit den Bedingungen im Saal des Kulturhauses in Hohenseeden. Uwe Komorowski: „Der Parkettfußboden hier ist viel besser für unsere Zwecke wie den Line-Dance geeignet als der Untergrund in der Klapperhalle.“ Und er ließ auch durchblicken, dass die finanzielle Seite, sprich Miete, deutlich günstiger sei als in Parchen. Außerdem gab es einen großen Campingplatz.

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Eröffnet wurde das musikalische Tanzwochenende wie schon in den beiden Vorjahren am Freitagabend mit einer „Wunschparty“, gestaltet von den DJs Peer und Martina. Am Sonnabendnachmittag standen zwei Work-Shops mit DJ Bernhard sowie DJ Peer und Martina auf dem Programm. Sie wurden von den Line-Dancern sehr gut angenommen.

Viele ältere Tänzer

Auffallend war, dass viele ältere Line-Dancer auf dem Parkett zu finden waren. Doc Adams & DJ beschlossen das Wochenende am Abend mit einer „Live“-Veranstaltung. Ein Country-Stand bot alles, was das Herz eines Country-Freundes höher schlagen ließ.

Mit eingebunden in die Veranstaltung war auch der Adventkindergarten Hohenseeden. 25 Kuchen hatten die Erzieherinnen mitgebracht, damit sich die Besucher stärken konnten. Dazu gab es frisch aufgebrühten Kaffee.