Genthin l 2018 feiert die „Straße der Romanik“ ihr 25-jähriges Bestehen. An der Nordroute liegt unter anderem die Altenplathower Kirche mit dem Figurengrabstein Hermann von Plothos. Die Straße verbindet die Pfarrbereiche Havelberg, Sandau, Schönhausen, Jerichow und Genthin.

Fünfteilige Reihe

Diese werden das Jubiläum mit einer Predigtreihe zu Themen der Romanik würdigen. Vom 26. August bis zum 23. September predigen die Pfarrer der eingebundenen Bereiche über Glocken, romanische Kreuzigungsdarstellungen und Bögen sowie Westwerke und den Lichteinfall durch die nach Osten orientierten Apsiden.

Die erste Veranstaltung in Genthin ist am 26. August um 10 Uhr in Altenplathow. Dort spricht die Jerichower Pfarrerin Friederike Bracht zum Thema „Bogen“.

Lichteinfall in romanischen Kirchen

Eine Woche später, am 2. September, wird sich der Schönhauser Pfarrer Ralf Euker dem Thema „Westwerk“ widmen. Beginn ist um 10 Uhr in der Genthiner St. Trinitatiskirche. Der Sandauer Pfarrer Hartwig Janus ist am 9. September um 10 Uhr zum Thema „Krone und Kreuz“ in Genthin zu Gast. Der Havelberger Pfarrer Frank Städler beschäftigt sich am 16. September um 10 Uhr in Genthin mit dem Thema „Licht vom Osten“.

Den Abschluss der Reihe in Genthin bildet der Gottesdienst mit der Genthiner Pfarrerin Beate Eisert am 23. September. Sie spricht zum „Glockenklang“. Alle genannten Vorträge werden von den jeweiligen Pfarrerinnen und Pfarrern reihum in allen Kirchen der genannten Pfarrgemeinden gehalten. Dadurch werden die Kirchen sowie der Havelberger Dom miteinander verbunden, so wie sie es auch durch die Straße der Romanik sind.

Rückblick auf prägende Epoche

Weitere Informationen können Interessierte bei Pfarrer Ralf Euker in Schönhausen erhalten. Er ist unter der Telefonnummer (03 93 23) 3 82 06 zu erreichen.

Die 1993 ins Leben gerufene Straße der Romanik zählt mit rund 1,6 Millionen Besuchern zu den beliebtesten Tourismusrouten Deutschlands. Sie verweist auf eine besonders prägende Epoche des Mittelalters zwischen 950 und 1250.