Genthin l „Wir sind mitten in den Planungen“, bestätigt Sebastian Hahn vom Genthiner Radsport Club (GRC). Die Mitglieder des Radsport Clubs seien fast komplett eingespannt.„Wir können noch Helfer für die Absicherung der Strecke gebrauchen“, macht Hahn deutlich. Wichtig für den Ablauf des in dieser Form wohl einzigartigen Straßenrennens sei die Sicherheit der jugendlichen Teilnehmer.

Keine Autos auf der Strecke

Die Fahrer seien auf der Strecke mit Spitzengeschwindigkeiten von 50 bis 60 km/h unterwegs und sehen gerade beim Spurt nicht auf die Straße, sondern nach unten. „Es wäre lebensgefährlich, wenn dann Autos auf der Strecke fahren würden.“ Aus diesem Grund sei den Anweisungen der Streckenposten unbedingt Folge zu leisten.

„Haben Sie Verständnis, wenn die Helfer ablehnen, dass Autos in die Straßen einfahren, wir wollen Zusammenstöße unter allen Umständen vermeiden.“ Die Ordner besetzten die verschiedenen Einfuhrbereiche und achten darauf, dass die Absperrungen auch wirklich eingehalten werden. „Wir können noch weitere Helfer gebrauchen“, sagt der GRC-Vorsitzende. Die Ordner erhalten ein kleines Verpflegungspaket und bleiben während des Rennens an der Strecke. Auch können helfende Hände für Auf- und Abbau gebraucht werden.

Rennbereich bleibt

Der Rennbereich ist mit dem in den Vorjahren ausgewiesen Verlauf identisch. Wie in jedem Jahr können eine Reihe von Straßen nicht befahren werden, da sie den Radsportlern vorbehalten sind. Gesperrt wird am 3. September zwischen 8 und 16 Uhr ab der Bahnhofstraße.

Die Brandenburger Straße ist nicht für den Autoverkehr befahrbar, vor dem Kreishaus befinden sich Start und Ziel. Erwartet werden mehr als 300 Teilnehmer aus ganz Deutschland in den Altersklassen zwischen elf bis 23 Jahren.

Beginn um 9 Uhr

Beginn ist um 9 Uhr mit dem Rennen der U 15-Mädchen, danach folgen die U 19-Damen (Einzel), die U 15-Jungen sowie die U 17- und U 19-Herren. Das Mannschaftszeitfahren der Männer wird ab etwa 13.40 Uhr den Renntag beschließen.

Auch Genthins bekannteste Radsportlerin Hannah Steffen wird am Start sein. Für den GRC ist der Renntag nicht nur eine logistische, sondern auch eine finanzielle Herausforderung. „Wir werden im November entscheiden, ob wir uns für das nächste Jahr erneut bewerben“, sagt Sebastian Hahn.

Ehre für den Verein

Es sei eine Ehre für den Verein, die deutsche Meisterschaft der Junioren austragen zu dürfen und es sei gut für Genthin, wenn die Tradition erhalten bliebe, aber eine solche Veranstaltung organisatorisch gestemmt zu bekommen, werde immer schwieriger. Dazu komme, dass sich Sponsoren zurückgezogen hätten.

„Wir haben einen treuen Kern an finanziellen Unterstützern, aber für uns ist die Situation schon schwierig.“ Aufgrund der Haushaltskonsolidierung der Stadt Genthin wurde zudem der städtische Zuschuss zum Spee-Cup gestrichen. Den geringeren Einnahmen stehen gestiegene Kosten in der Vorbereitung gegenüber. „Wir hoffen, dass wir noch eine Lösung finden.“ Noch sei die Entscheidung über den nächsten Spee-Cup nicht getroffen.

Viele Besucher

Der Wert dieser Veranstaltung ist für Genthin und das Jerichower Land sehr groß. Die Region wird einem größeren Besucherkreis bekannt. Hotels und Gästehäuser verzeichnen am Veranstaltungswochenende gestiegene Besucherzahlen.

Der sportliche Wert ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. In Genthin startet die Jugend-Radsport-Elite. In einigen Jahren werden einige der Sportler möglicherweise im Profibereich dabei sein. Wer den Verein beim Spee-Cup tatkräftig unterstützen möchte, kann sich per E-Mail genthiner.rc.66@mail.google.com melden.