Genthin l Gut besucht war das Sommerfest im Thomas Morus-Haus in Genthin. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen hatten viele Mädchen und Jungen den Weg in das Thomas Morus-Haus gefunden. „Es war das erste Mal, dass wir mit diesem Fest auf eine Jahreszeit eingegangen sind“, erzählt Sebastian Kroll vom Erzieherteam. 

Ronny Harzendorf, Leiter der Einrichtung, ergänzt: „Wir wollen das in Zukunft fortführen.“ Das Sommerfest bot auch die Gelegenheit, mit dem neuen Leiter ins Gespräch zu kommen. Und fügt hinzu: „Wir freuen uns über die vielen Kinder, die das Haus mit Leben erfüllen. Ohne sie geht es nicht.“

Offene Türen

Für Interessenten standen die Türen die Hauses offen. Sie konnten sich die Einrichtung anschauen und sich einen Überblick über die Beschäftigungsmöglichkeiten verschaffen. Auf dem Außengelände gab es einige Angebote für die Mädchen und Jungen. Sie konnten sich unter anderem auf der Hüpfeburg des Kreissportbundes Jerichower Land austoben oder zusammen mit Streetworkerin Petra Schiele Jakkolo spielen.

Bilder

Zielsicherheit war beim Werfen von Kleiderbügeln auf einen Wäschetrockner gefragt. Mit einer Wasserpistole galt es, mit Wasser gefüllte Becher vom Tisch zu „schießen“. Verschönern konnten sich die Kinder mit Glitzer-Tatoos oder auch Steine bemalen. Auf die besten Drei jeder Station warteten am Ende kleine Preise. Aufgrund der hohen Temperaturen spendierte Ronny Harzendorf zwischendurch Gratis-Eis für die Kinder.

Jetzt kommt Nachwuchs

Durchschnittlich besuchen das Thomas Morus-Haus täglich 50 bis 55 Kinder und Jugendliche. In den Sommerferien waren es durchschnittlich 30 Mädchen und Jungen. „Das Stammklientel liegt bei 14 bis 18 Jahren. Wir freuen uns aber auch über den Nachwuchs, der verstärkt den Weg zu uns findet. Vornehmlich sind es Mädchen im Alter von neun und zehn Jahren“, so Sebastian Kroll.