Jüdisches Museum

Halberstädter Akademie setzt auf Technik für neue Ausstellung

Von Sabine Scholz
Christoph Geers (vorn) und Martin Rottenfusser von der Firma tinetronics installieren in den neuen Museumsräumen der Klaussynagoge Halberstadts Technik für die Medienstationen. Die sind Teil der neuen Dauerstellung im Berend-Lehmann-Museum. Sabine Scholz

Halberstadt

In das markante Surren der Akkuschrauber mischt sich das Kreischen einer Kreissäge. Baustellenflair mitten in den historischen Räumen des einstigen Rabbinerseminars. Noch sind in dem Raum, der künftig Einblick in Bildung und Schulgeschichte der jüdischen Gemeinde Halberstadts geben wird, nicht alle Stellwände fertig.

Zwei Räume weiter schieben Christoph Geers und Martin Rottenfusser einen großen Monitor auf Position. Die beiden Mitarbeiter von der Firma Tinetronics installieren in den neuen Museumsräumen der Klaussynagoge Halberstadts Technik für die Medienstationen. In der neuen Dauerausstellung des Berend-Lehmann-Museums gibt es einige Bereiche, in denen Besucher Filme, Audiobeiträge oder vertiefende, animierte Informationen aufrufen können.

Das von der Moses-Mendelssohn-Akademie getragene Museum bezieht künftig nicht nur die Räume des einstigen Gemeindemikwe in der Judenstraße, sondern auch das einstige Rabbinerseminar in der Klaussynagoge im Rosenwinkel mit ein. Die Eröffnung der neuen Dauerausstellung ist für den 16. Mai 2021, den Internationalen Museumstag, geplant.