Reparatur am Schwanebecker Südtor gestaltet sich schwierig / Schwere Technik gelangt zum Einsatz

Litfaßsäule muss komplett abgebaut werden

Von Christian Besecke

Die Litfaßsäule am Schwanebecker Südtor ist komplett ab- und wieder aufgebaut worden. Bei der Reparatur ist auch schwere Technik zum Einsatz gelangt.

Schwanebeck l Die vom Schwanebecker Heimatverein angepeilte Wiederausrichtung der Litfaßsäule - die nach einem Verkehrsunfall beschädigt war - gestaltete sich schwierig. Darüber informiert Jürgen Kreißig vom Heimatverein die Redaktion. "Wir hatten uns das alles leichter vorgestellt", sagt er. "Letztendlich war es gut, dass gleich zwei örtliche Firmen vor Ort waren."

Die Fachleute sichteten die schräg stehende Säule und kamen zu dem Schluss, dass eine einfache Ausrichtung nicht möglich wäre. Daher zerlegten sie sie komplett in ihre Einzelteile und setzten sie hinterher wieder zusammen. Dabei leisteten Tino Weber und Chris- tian Klietz Schwerstarbeit, denn zunächst musste der Boden begradigt werden. Danach gelangte ein Kran zum Einsatz, um die einzelnen Röhrenteile wieder einzupassen. Zuletzt wurde die Betonplatte, die als Deckel dient, wieder angebracht. Darüber verging der Vormittag.

"Knappe vier Stunden waren die Spezialisten mit der Aufgabe beschäftigt", so Kreißig. "Sie haben die Übergänge zwischen den Röhrenteilen auch gleich mit Spezialbeton ausgeglichen." Der Anstrich musste ebenfalls nicht lange auf sich warten lassen. Jürgen Kreißig und sein Sohn Denis pinselten schon einmal den Tief- und Haftgrund auf. "Jetzt muss nur noch Farbe aufgetragen werden und die Säule erstrahlt im neuen Glanz", freut sich Kreißig. "Die Ringe sollen weiß werden. Fuß und Deckel bekommen einen blauen Anstrich", erläutert er. "Dann entspricht die Säule den anderen drei im Ort und kann von der Künstlerin Sarah Richter verschönert werden." Erst danach wird sie vom Heimatverein an einen Sponsor übergeben.