Dingelstedt l "Mit unserem zweiten Umwelttag sind wir zwar insgesamt zufrieden, wir hätten uns jedoch auch über mehr Helfer aus der Bevölkerung gefreut", betont der Ortswehrleiter der Dingelstedter Feuerwehr, Stefan Thielbeer.

Alle, die mitgeholfen haben, hätten jedoch sehr viel geschafft, sodass sich das Ergebnis sehen lassen kann. Bereits früh um 8 Uhr hatten sich Mitglieder der Feuerwehr und der Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie freiwillige Helfer aus den Reihen des Ortschaftsrates, der Schützen und des Heimatvereins getroffen, um die Schwerpunkte der Arbeit zu besprechen und dann gruppenweise auszuschwärmen.

Áuf dem Sportplatz tätig

Zeitgleich haben die Schützen und die Mitglieder des Sportvereins Sportplatz, Sportlerheim und Schießanlage in Ordnung gebracht.

"Besonders wichtig war uns der Zustand der Bushaltestellen in der Ortslage Dingelstedt, die wir komplett gereinigt haben", so Thielbeer weiter. Weiterhin sei das Gelände um den Teich und am Denkmal zum 950. Ortsjubiläum von Unkraut und Unrat befreit worden.

Auch das gesamte Umfeld des Dorfgemeinschafthauses am Schachtweg befinde sich nun wieder in einem vorzeigbaren Zustand, sagt Thielbeer. Immerhin wird hier am Montag, 30. April, der Fackelumzug zum Maifeuer, das auf dem Platz am Wasserspeicher entzündet wird, entlangführen. Hier wurde das Gestrüpp getrimmt und der Müll eingesammelt.

Bergeweise Flaschen

An dieser Stelle habe besonders viel Unrat und bergeweise Flaschen gelegen. Dieser Platz ist besonders bei jungen Leuten beliebt. "Es hat auch keiner was dagegen, dass sich die Jugend hier trifft, aber warum können diese ihre leeren Flaschen nicht einfach wieder mitnehmen", fragt der Ortswehrleiter. Der Unrat sei ärgerlich und komplett unnötig.

"An einigen öffentlichen Stellen in Dingelstedt mussten wir überhaupt nichts machen", betont Stefan Thielbeer. Hier hätten sich die Anwohner und Bürger selbst gekümmert und die Spuren des Winters bereits beseitigt. Dazu gehören zum Beispiel die Üppel und der Platz an der Kastanie. Stellvertretend nennt Stefan Thielbeer hier Werner Duda, der die Flächen in Ordnung hält.

Hoffen auf mehr Helfer

Nach der Arbeit trafen sich dann alle Helfer wieder am Gerätehaus, wo gemeinsam gegrillt und der Tag ausgewertet wurde. "Wir danken unserem Ortsbürgermeister Andreas Schumann, der das Grillgut gesponsert hat", sagt Stefan Thielbeer.

Bestimmt wird es im nächsten Jahr wieder einen Umwelttag geben, dann hoffen die Organisatoren auf noch mehr Helfer.