"Singen an der 1000-jährigen Linde" / Ehrungen für langjährige Mitglieder

Sängertreffen in Schwanebeck

Von Christian Besecke

Das "Singen an der 1000-jährigen Linde" in Schwanebeck des gastgebenden Männer-Gesangvereins (MGV) hat 250 Besucher, darunter 188 Sänger, angelockt. Außerdem sind einige Ehrungen vorgenommen worden.

Schwanebeck l Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Die Musikschule Fröhlich und insgesamt acht Chöre waren der Einladung der Schwanebecker gefolgt und boten Musik und Chorgesang. Mit "Es zieht unser Lied durch die Welt" eröffneten 23 Sänger der Gastgeber und sechs vom MGV Eilenstedt das Chortreffen.

Erstmals war die Akkordeongruppe der Musikschule Fröhlich dabei. Zwölf Kinder spielten unter der Leitung von Olga Behrmann sechs Musikstücke. Besonders den Älteren gefiel der Vortrag zum Lied von "Tiritomba" und natürlich "Gloryland". Neben dem Beifall erhielt die Gruppe eine finanzielle Zuwendung. Danach folgten die sieben eingeladenen Chöre mit je vier bis fünf Liedern. Mit reichlich Beifall wurden ihre Vorträge bedacht.

"Zum Abschluss haben wir noch drei Lieder vorgetragen", erklärt Otto Sackmann, der Schriftführer des Vereins. "Danach folgte, wie jedes Jahr, die Ehrung für langjährige Mitgliedschaft im Chor." Für 50 Jahre wurden Hermann Czerwinski, Kurt Kaiser und Manfred Liewald sowie für 60 Jahre Dieter Knopf geehrt. Sie erhielten aus den Händen des Vorsitzenden Otto Bendler ein Fotobuch "Chorchronik des MGV Schwanebeck", eine Ehrenurkunde des MGV und eine Urkunde vom Deutschen Chorverband, unterzeichnet vom Präsidenten Dr. Henning Scherf.

Eine besondere Ehrung wurde dem Sänger Rudolf Dittrich zuteil. Mit 93 Jahren ist er in der 166-jährigen Geschichte des Chores der älteste aktive Sänger. Auch er erhielt ein Fotobuch und die Ehrenurkunde.

"Mit einem Beitrag aus 36 Liedertiteln beendeten wir das Chorkonzert nach zwei Stunden", sagt Sackmann. "Bei gemeinsamen Essen wurden noch viele Gespräche geführt. Alle Chöre sind auch im nächsten Jahr wieder gern gesehen."

Die Klosterkirche Huysburg hatte das Gelände der katholischen Kirche in Schwanebeck zur Verfügung gestellt.