Böhnshausen (dku) l Beim Fußball wird in den nächsten Tagen bei den Europameisterschaften zahlreiche Siegeslorbeeren vergeben. „Unsere Lorbeeren sind aber nicht so schnell vergänglich, die halten bis zu Ihrem Lebensende“, sagte Schulleiter Klaus-Dieter Ahrent beim diesjährigen Bestenempfang in Böhnshausen zu den Ausgezeichneten. Das Zeugnis der Berufsbildenden Schule sei eine gute Basis für den Beruf oder ein weiterführendes Studium. „Das nächste Spiel ist immer das schwerste“, sagte der Pädagoge und wies auf die Bildungsaufgaben hin, die vor den jungen Absolventen noch stehen.

Die Berufsschulen „Geschwister Scholl“ laden vor den Ferien traditionell die jeweils besten Schüler zu einer Ehrung ein. „Sie sind die 18 Erfolgreichsten unserer Bildungsgänge“.

Nicht nur Noten zählen

Die Palette der Abgänger reicht vom Bereich Verwaltung mit den Bankkaufleuten, Steuerfachangestellten und Verkäufern, geht über die medizinischen Fachangestellte und Handwerker bis zum Berufsvorbereitungsjahr und den Fachoberschulen. Bei der Auswahl der Besten aus den insgesamt 486 Abgängern standen nicht die Noten allein im Vordergrund, sondern die Persönlichkeitsentwicklung.

Als bemerkenswert hob der Schulleiter hervor, dass mit Maria-Anne Gretel Kirschner eine Schülerin Beste in dem Beruf Tischler wurde und mit Fabian Schulz ein männlicher Schüler die besten Ergebnisse bei den zahnmedizinischen Fachangestellten erzielte.

Anneli Dekarczyk hatte mit einigen Schülern ein passendes kulturelles Rahmenprogramm vorbereitet, für das es sehr viel Beifall gab. Die Ehrenurkunden und eine Erinnerungspräsent überreichte der stellvertretende Schuleiter Mario Lange gemeinsam mit den Fachbereichsleitern. Nach dem Erinnerungsfoto traf man sich noch in gemütlicher Runde und die Organisatoren des 20-jährigen Schulbestehens hoffen, am 2. September zahlreiche Ehemalige zum Fest in Böhnshausen wieder zu sehen.