Picknick gegen die Einsamkeit

Was der 1. FC Köln mit einem gemeinsamen Frühstück zu tun hat

Weil Corona die sozialen Kontakte vieler Bürger massiv eingeschränkt hat, hatte Regina Farsky aus Badersleben die Idee zu einem gemeinsamen Frühstück.

Von Ramona Adelsberger
Zu einem gemeinsamen Frühstück hatte ein Badersleber Freiwilligenteam solche Mitbürger eingeladen, die allein leben und unter den Corona-Beschränkungen besonders gelitten haben.
Zu einem gemeinsamen Frühstück hatte ein Badersleber Freiwilligenteam solche Mitbürger eingeladen, die allein leben und unter den Corona-Beschränkungen besonders gelitten haben. Foto: Regina Farsky

Badersleben - Die Idee dieses Frühstücks für solche Badersleber, die allein leben, hatte Regina Farsky. „Gerade diese Menschen haben besonders unter den Kontaktbeschränkungen während der Corona-Zeit gelitten“, erklärt die Badersleberin, die sich in ihrem Heimatort bei vielen Gelegenheiten ehrenamtlich engagiert. Und Regina Farsky ist auch dafür bekannt, dass sie sich sehr aufmerksam an Gewinnaktionen beteiligt, immer zu Gunsten eines Vereins oder eines Projektes und, dass sie mit ihren Bewerbungen oft auch schon Erfolg hatte.

Diesmal war es eine Aktion der Handelskette Rewe, auf die Regina Farsky aufmerksam geworden war. Das Unternehmen hat die Aktion „Torfrühstück“ ins Leben gerufen und richtet für jedes Heimtor des 1. FC Köln jeweils ein Frühstück mit einem sozialen Hintergrund aus. „Ich hatte mich mit unserer Badersleber Frühstücksaktion beworben und hatte Glück“, so Regina Farsky.

Coronaregeln eingehalten

Das Frühstück fand im Sportlerheim von Eintracht Badersleben statt - hier konnten die Bedingungen der Stifterin (in erster Linie genügend Abstand), gut umgesetzt werden. Regina Farsky erhielt einen Gutschein und konnte somit selbst entscheiden, welche Speisen und Getränke angeboten werden sollen. „Wir haben uns für ein großes buntes Buffet entschieden.“

Normalerweise ist ein solches Tor-Frühstück für höchstens 20 Personen ausgelegt, aber das war für das Badersleber Vorhaben zu wenig. So suchte sich Regina Farsky nicht nur eine Reihe von Mitstreitern, sondern auch weitere Unterstützer. „Ich bedanke mich bei der, Fleischerei Heicke, dem Backhaus Siemer und Blankenburger Wiesenquell sowie bei den Helfern Ingrid Köhler, Marina Peyerl, Monika Kosinski, Andrea Gries, Heidi Klimmasch und Eugen Steiner. Nicht zuletzt gilt der Dank aber auch dem Sportverein Eintracht Badersleben, der sein Sportlerheim zur Verfügung gestellt hat.“

Am Ende waren es 35 Bürgerinnen und Bürger, die der Einladung gefolgt sind. „Wir hatten einen schönen Vormittag und alle waren sehr froh, sich wieder mal zu treffen und sich auszutauschen“, so die Organisatorin, die betont, dass alle Coronaregeln eingehalten worden sind.