GroßBrand

Wohnhaus und Scheune brennen in Wegeleben im Vorharz

In Wegeleben im Vorharz haben heute früh ein Wohnhaus sowie eine Scheune eines Vierseitenhofs angefangen zu brennen. Ungefähr 100 Feuerwehrleute rückten aus. Der Sachschaden beträgt laut Polizei 100.000 Euro. Die Brandursache ist bisher unklar.

Von Stephanie Tantius
Die Scheune und das Wohnhaus eines Vierseitenhofs in Wegeleben haben heute früh angefangen zu brennen. Ungefähr 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
Die Scheune und das Wohnhaus eines Vierseitenhofs in Wegeleben haben heute früh angefangen zu brennen. Ungefähr 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Foto: Polizeirevier Harz

Wegeleben - Um 4.56 Uhr sei die Alarmierung bei der Polizei eingegangen, berichtet Nadine Sünnemann, Sprecherin des Polizeireviers Harz. Eine Scheune eines Vierseitenhofs in Wegeleben hatte angefangen zu brennen. Und das Feuer hatte bereits auf das Wohnhaus übergegriffen, ergänzt die Sprecherin. Die drei Bewohner des Hauses hätten das Feuer rechtzeitig bemerkt und konnten sich nach draußen retten.

Ungefähr 100 Einsatzkräfte seien zeitweise vor Ort gewesen, so ein Sprecher der Rettungsleitstelle in Halberstadt. Die freiwilligen Feuerwehren aus Wegeleben, Rodersdorf, Hedersleben, Harsleben, Ditfurt, Deesdorf, Adersleben, Gröningen, Quedlinburg sowie die Hauptberufliche Wachbereitschaft Halberstadt seien ausgerückt. "Die Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Wegeleben sind noch immer vor Ort und kümmern sich um die Nachlöscharbeiten", so der Sprecher gegen 10 Uhr.

Sachschaden: mindestens 100.000 Euro

„Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht werden“, sagt Kathleen Gerecke, Feuerwehrfrau der Freiwilligen Feuerwehr Wegeleben. So habe ein Ausbreiten auf die anderen Gebäude des Hofs verhindert werden können. Das Wohnhaus sei erst einmal nicht bewohnbar, berichtet Gerecke. Der Dachstuhl des Hauses habe gebrannt und es habe sich unwahrscheinlich viel Rauch gebildet.

Nun sei die Wegeleber Feuerwehr noch vor Ort und kontrolliere weiterhin den Brandort, denn hin und wieder würden Glutstellen aufflammen, die dann gelöscht werden müssten.

Der Schaden beträgt ungefähr 100.000 Euro, wahrscheinlich sogar etwas mehr, berichtet Nadine Sünnemann vom Polizeirevier Harz. Zur Brandursache könne bisher noch keine Angaben gemacht werden. Der Brandursachenermittler werde morgen den Brandort untersuchen.

Das Feuer hat auf das Wohnhaus übergegriffen. Dieses ist nun erst einmal nicht bewohnbar.
Das Feuer hat auf das Wohnhaus übergegriffen. Dieses ist nun erst einmal nicht bewohnbar.
Foto: Polizeirevier Harz