Haldensleben l Zum dritten Mal will die Volksstimme im Landkreis Börde mit ihren Lesern gemeinsam mit einem Blick in die Regionalgeschichte ins neue Jahr starten. Der Januar soll wieder täglich Berichte zu geschichtlichen Themen bringen. Das können zum Beispiel Sagen und Legenden sein, aber auch Erzählungen über historisch belegbare Begebenheiten aus dem Landkreis Börde.

Da können Heimatstuben und –museen vorgestellt werden und die Menschen, die sich darum kümmern, dass hier Geschichte auf besondere Art und Weise bewahrt und für nachfolgende Generationen erhalten wird.

Bräuche und Regionen

Da können Bräuche lebendig werden wie das Umsingen zu Silvester und Neujahr, der Fiesmeier oder viele andere Überlieferungen publik gemacht werden, bei denen oft nicht mehr nachzuvollziehen ist, wann sie eigentlich begonnen haben.

Da können ebenso besondere Gegenden bekannter gemacht werden, denn auch daran ist der Kreis zwischen dem Drömling bei Oebisfelde und den Salzwiesen bei Sülldorf sehr reich. Und vielleicht sollte in der neuen Aktion im Januar auch eine Rubrik dazugehören, unter der Namen von Orten oder Landschaften erklärt werden? Woher kommt zum Beispiel der Namen Piplockenburg? Solche und ähnliche Fragen könnten beantwortet werden.

Vielleicht sollten wir uns auch mal um den höchsten Berg im Landkreis kümmern. Wer kann denn darüber berichten? Und welcher ist der größte See im Landkreis Börde? Wo steht die älteste Kirche oder das älteste Rathaus? Oder das älteste Gasthaus, das älteste Wohnhaus? Welcher Ort ist nachweislich am ältesten? Es gibt so viele Rekorde! Ob sich das in einer gemeinsamen Aktion ermitteln lässt? Es wäre zumindest einen Versuch wert.

Und dann sind da ja auch die Menschen, die sich um die Geschichte ihrer Heimat kümmern, die sie aufschreiben und weiter tragen. Sie wirken meist im Verborgenen, und hätten für ihre unendlichen Mühen doch mal ein Dankeschön verdient.

Dankeschön für Menschen

Ganz schön viele Vorhaben für einen Monat. Sicher gehen bei der Volksstimme wieder so viel Berichte ein, dass der Platz gar nicht ausreicht. An dieser Stelle auch die Bitte, die Erzählungen nicht unendlich lang zu verfassen, denn es sollen ja möglichst viele verschiedene Dinge zu lesen sein.

Also packen wir’s an. Sie sind gefragt: Was fällt Ihnen ein zum Thema „Meine Heimat anno dunnemals“?

Schreiben Sie uns und schicken Sie uns Ihre Fotos (als jpg-Datei) per E-Mail an redaktion.haldensleben@volksstimme.de oder per Post an die Redaktion Volksstimme, Magdeburger Straße 10 in 39340 Haldensleben.