Eschenrode l Die erste Grünkohlwanderung des Heimat- und Feuerwehrvereins Eschenrode fand großen Zuspruch. An der Bushaltestelle versammelten sich Wanderfreunde aller Altersgruppen. Selbst einige Vierbeiner wurden mitgebracht, um mitzugehen.

Punkt 10 Uhr gab Herbert Scheide, der Vereinsvorsitzende, den Startschuss für den Marsch durch die Natur.

Im Oberdorf erwartete die große Gruppe schon das Vereinsmitglied Reinhard Schulz mit seiner Fotokamera und machte die ersten Aufnahmen von den rund 40 Wanderern. Er hielt an diesem Tage alle Höhepunkte von unterwegs und anschließend vom gemütlichen Beisammensein im Dorfgemeinschaftshaus fest. „Das gibt wieder viele amüsante Aufnahmen für unseren geplanten Bilderabend am Ende des Jahres“, freute sich Herbert Scheibe über die Schnappschüsse.

Nicht nur das sprichwörtliche Bilderbuchwetter und die schönen Aussichten erfreuten die Wanderschar unterwegs. Vor allem die umfangreichen Erläuterungen von Vereinsmitglied Wilhelm Knabe über die Gegend mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten und die Ausführungen über die Geschichte des Allertals, über den Rösekenturm und vieles mehr, die zeitlich bis ins Mittelalter reichten, machten die Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Etwa nach der Hälfte des Weges wurde eine kleine Rast eingelegt, damit alle etwas verschnaufen und sich stärken konnten.

Nach gut zwei Stunden landete die Gruppe wieder im Ort, um im Dorfgemeinschaftshaus einzukehren. Dort stießen einige Eschenröder hinzu, die nicht mitwandern konnten, denn beim Grünkohlessen wollten sie dann doch gern dabei sein.

Einige fleißige Helfer hatten schon alles für die Mahlzeit vorbereitet, und nach einer kurzen Begrüßung aller, durch den Vorsitzenden konnte die Gemütlichkeit ihren Lauf nehmen.

Nach dem Essen meldete sich Ortsbürgermeister Jürgen Böttcher zu Wort. Er hielt einen interessanten Vortrag über den Grünkohl. Dieser war vor allem an den Vorsitzenden Herbert Scheibe und an alle anderen Nicht-Grünkohlesser gerichtet. Jürgen Böttcher erklärte nämlich die Vielfalt der Sorten, ihre Verbreitung und wie gesund der Verzehr dieses Kohlgemüses ist.

Die Meinung der Beteiligten fiel einhellig aus: Wanderung, Essen und Beisammensein bildeten einen schönen Tag, der im kommenden Jahr gern wiederholt werden kann. Die ersten Anfragen kamen nach einer Mai-Wanderung mit anschließenden Grillnachmittag. Ob dieser Wunsch umgesetzt werden kann, blieb an diesem Tag noch unbeantwortet.

Das Erfreulichste aus der Sicht des Vereins: Herbert Scheibe konnte sich nach dem Fußmarsch über Vereinszuwachs freuen. Spontan erklärten an diesem Tag vier Teilnehmer ihre Bereitschaft zur Mitgliedschaft im Heimat- und Feuerwehrverein.