Hermsdorf l Nach Ostern soll der Abriss des alten Schulgebäudes in der Hermsdorfer Kirchstraße beginnen, um Platz zu schaffen für eine neue Ein-Feld-Schulsporthalle. „Der Giebel ohne das Giebeldreieck sowie die Rückwand sollen stehenbleiben“, erklärte Rüdiger Schmidt, Bauamtsleiter der Gemeinde Hohe Börde bei einem Vor-Ort-Termin. Der Vorteil, dass der Abbruch in den Ferien erfolgt, ist, dass die Beeinträchtigung für den Betrieb im benachbarten Schulneubau dadurch so gering wie möglich gehalten werden kann.

Bis dahin kümmern sich die Bauarbeiter hinter dem blickdichten Bauzaun, der das Baugelände vom Hof des Hortes abgrenzt, um die Verstärkung der zu erhaltenden Rückwand des bisherigen Schulgebäudes sowie um den Teilabbruch und die Entkernung.

Sporthalle soll 2020 fertig sein

Der Zeitplan, wann mit dem Rohbau der künftigen Sporthalle begonnen wird, steht noch nicht ganz. Das Bauamt ist derzeit mit den Auftragsvergaben beschäftigt. Fest steht aber, dass das Bauwerk spätestens zum Beginn des Schuljahres 2020/21 fertiggestellt werden soll.

Für den Hallenneubau, der den Bildungsstandort Hermsdorf mit Grundschule, Kindertagesstätte, Hort und Mehrgenerationenhaus komplettiert, kommen Fördermittel aus dem Stark-III-Programm des Landes Sachsen-Anhalt. Hauptziel der Baumaßnahme mit Unterstützung des Förderprogramms sind neben der Energie- und Kohlendioxid-Einsparung auch die Schaffung von Barrierefreiheit sowie die Verbesserung der Lernbedingungen für körperliche Aktivitäten.

Wenn alles fertig ist, ist auch geplant, sowohl den Schulhof an der neuen Schule als auch den alten Schulhof vor dem Hortgebäude gemeinsam zu nutzen. Derzeit gibt es Kritik, dass der derzeitig nutzbare Schulhof zu klein ist.