Behnsdorf l Es gibt sie noch, die guten Menschen, die anderen Menschen in Not helfen - oder gar dem St. Nicolaus. Der nämlich hat ein ganz großes Problem. Seine Geschenke reichen nicht. Die kleine Cäcilia wartet sehnsüchtig auf den Nicolaus, doch ihr Geschenk steht noch im Schaufenster eines Ladens, ein großes Schiff aus Schokolade. Und die Ladenbesitzerin lässt sich nicht erweichen, den Laden noch einmal zu öffnen und das schöne Stück ohne Bezahlung herauszurücken. Doch woher 20 Franken nehmen, wenn die Taschen leer sind. Auch beim geizigen Nachbarn, der eigentlich mehr Geld als genug hat, klingelt der Nicolaus umsonst an der Tür. Cäcilia ist schon ganz traurig, war die doch so sehr überzeugt davon, dass der Nicolaus ihr das Schiff aus Schokolade bringen würde.

Doch natürlich gibt es ein Happyend, es ist schließlich die Nacht der Nächte, in der auch noch Wunder geschehen können.

Knecht Ruprecht und Esel sind dabei

Kostüme und Bühnenkulisse wurden mit viel Liebe zum Detail angefertigt und aufgebaut. Die kleine Straße auf der Bühne strahlte Behaglichkeit aus. Der Hauskreis der evangelischen Kirchengemeinde hatte das Stück „St. Nicolaus in Not“ einstudiert, um es zum diesjährigen Adventsfest in der Kulturscheune aufzuführen. Charmant, witzig und temperamentvoll agierten die zuvor sehr aufgeregten Hobbyschauspieler in ihren Rollen auf der Bühne und sorgten für so manchen Lacher aus dem Publikum, wenn der Nicolaus mit seinem Knecht Ruprecht und vor allem dem Esel durch die nächtlichen Straßen zog.

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Vorher hatte bereits der Kindertanzkreis seinen großen Auftritt, der mit einem donnernden Applaus bedacht worden war.

Die jungen Leute aus der Kirchengemeinde kümmerten sich mit allerlei Leckereien auch um das leibliche Wohl der Besucher in der voll besetzen Kulturscheune.

So zog unter anderem der Duft von frischen Waffeln und Punsch durch die Scheune. Draußen vor der Tür war ein Zelt aufgebaut, in dem es weitere Köstlichkeiten für den Gaumen gab. Kaffee und Kuchen sowie Würstchen fanden ihre Liebhaber.

Einige selbstgebastelte Geschenk- und Deko-Ideen wechselten an diesem Nachmittag, der mit einer Adventsandacht durch Pfarrerin Esther Spenn begonnen hatte, den Besitzer.