Senioren

Angebote für Senioren starten wieder

Hinter den verschlossenen Türen des Mehrgenerationenhauses EHFA wird getüftelt und geplant. Immerhin soll bald wieder für Besucher geöffnet werden, auch wenn es vorerst geschlossen bleiben muss.

Im Mehrgenerationenhaus arbeiten verschiedenste Beratungsstellen, Institutionen und Firmen Hand in Hand. Bald ist das Haus wieder für Besucher geöffnet.
Im Mehrgenerationenhaus arbeiten verschiedenste Beratungsstellen, Institutionen und Firmen Hand in Hand. Bald ist das Haus wieder für Besucher geöffnet. Archivfoto: Juliane Just

Haldensleben - bel

„Leider müssen Mehrgenerationenhäuser laut Verordnung noch geschlossen bleiben“, sagt Sylke Kühling, Quartiersmanagerin. „Wir hoffen aber, dass wir bald auch wieder unseren Türen öffnen dürfen. Die Zahlen sehen dafür gut aus.“

Bei der Volkssolidarität hingegen ist das Unterhaltungsprogramm für Senioren nach einer langen Zwangspause endlich wieder vielseitig bestückt. „Die sozialen Kontakte sind in der Pandemie viel zu kurz gekommen, Telefonate und Briefe konnten das einfach nicht ersetzen“, betont Cornelia Wollbrück, Koordinatorin der Volkssolidarität. Deswegen sei die Freude der Teilnehmer groß, dass endlich wieder mehrere Kurse und Nachmittage angeboten werden: „Wir machen dienstags und mittwochs wieder Kaffee-Nachmittage. Erstmal nur zum Austausch und damit sich alle wiedersehen können“, erzählt Wollbrück. Später könnten dann auch wieder Vorträge oder andere Programmpunkte stattfinden.

Viele Gäste sind schon vollständig geimpft oder genesen

„Die Kurse und Angebote werden sehr gut angenommen. Alle sind froh, dass sie wieder zusammenkommen dürfen“, sagt Wollbrück. Auch die Kreativgruppe Handarbeit, die Kartenspieler und die Blocktänzer dürfen wieder loslegen.

„Die meisten unserer Gäste und Teilnehmer sind vollständig geimpft, manche auch genesen. Wenn keins von beidem der Fall ist, benötigen wir einen Negativtest des Gastes. Wer das nicht vorweisen kann oder will, darf leider nicht teilnehmen“, erklärt Wollbrück die Regeln. Zusätzlich würden Nachverfolgungslisten geführt und die Räume während der Kurse oder Treffen regelmäßig gelüftet. „Wir haben zum Glück große Räumlichkeiten, da kann der Abstand eingehalten werden. Vom Landesverband der Volkssolidarität wurde ein gemeinsames Singen allerdings noch nicht genehmigt, darauf müssen wir noch verzichten“, berichtet die Koordinatorin.

Auch beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) wird aktuell noch geplant. „Es müssen jetzt Konzepte erstellt und die Begegnungsstätte dafür geöffnet werden – dann kann es bald für die Senioren los gehen“, erzählt Niels Langhammer, Mitarbeiter für Soziale Arbeit.