Börde (vs) l Nicht nur in Corona-Zeiten ist die Hausmüllentsorgung mit einem hohen Hygienestandard verbunden. Alle Bediensteten, die diese Entsorgung tagtäglich garantieren, müssen sich vor einer Ansteckung schützen – während der Corona-Pandemie umso mehr.

Der Kommunalservice im Landkreis Börde gibt deshalb Empfehlungen für Haushalte, in denen mit dem Covid-19-Virus infizierte Personen leben, oder für begründete Verdachtsfälle, die sich in häuslicher Quarantäne begeben haben:

  • Rest- und Bioabfälle, die kontaminiert sein können, werden generell über die Rest­abfalltonne entsorgt. Das betrifft hauptsächlich Taschentücher, Mundschutz, Einmalhandschuhe oder Speisereste und Speiseabfälle. Diese sollen in stabilen, möglichst reißfesten Abfallsäcken gesammelt werden. Ein loses Einwerfen dieser Materialien in die Abfalltonne ist unbedingt zu vermeiden.
  • Die Abfallsäcke sind durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen. Anschließend sind diese in die Restabfalltonne einzuwerfen. Bitte stellen Sie keine Abfallsäcke neben der Restabfalltonne zur Entsorgung bereit, da durch Aufreißen dieser Säcke die Gefahr einer Übertragung besteht.
  • Sowohl bei der Restabfalltonne als auch beim Trennen der Abfälle (Blaue Tonne, Gelbe Tonne) sollten mindestens drei Tage vor dem Abholtermin keine Abfälle in die jeweiligen Tonnen gegeben werden.
  • Für Abfälle wie Glas, Pfandverpackungen, Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe wird empfohlen, diese nicht über den Restabfall zu entsorgen, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Eine Reinigung der Oberflächen ist empfehlenswert.

Weitere Informationen unter den Rufnummern 039201/70 33 50 und 039209/681 21.