Tierschutz

Drömling: Störche trotzen der Trockenheit

Die Trockenheit im Frühjahr und im Sommer ließ für Störche Böses erwarten. Doch die Katastrophe blieb im Drömling zum Glück aus. Naturwächterin Nicole Eckhardt erzählt, wie der hartnäckige Glücksvogel seinen Nachwuchs mit Nahrung versorgt.

Von Anett Roisch 26.08.2022, 17:08
Im Sommer werden in Loburg verwaiste Storchenkinder aufgezogen und auf das Leben in der freien Natur vorbereitet. Verletzte Störche und andere Vögel werden aufgenommen, tierärztlich behandelt, gepflegt und nach Genesung ausgewildert.
Im Sommer werden in Loburg verwaiste Storchenkinder aufgezogen und auf das Leben in der freien Natur vorbereitet. Verletzte Störche und andere Vögel werden aufgenommen, tierärztlich behandelt, gepflegt und nach Genesung ausgewildert. Foto: Anett Roisch

Kämkerhorst/Calvörde - Störche bekommen gern mal nasse Füße. Denn feuchte Wiesen sind für sie wichtiger Lebensraum. Doch in diesem Frühling und Sommer war es in vielen Gegenden eher trocken. Es regnete kaum. In diesem Jahr waren 66 Storchennester im gesamten Drömlingsgebiet – in Niedersachsen neun Horste und in Sachsen-Anhalt 57 Nester – besetzt. Trotz der Trockenheit sind in diesen Nestern 134 Jungstörche flügge geworden, in Niedersachsen 19 Jungstörche und in Sachsen-Anhalt 115. „Das ist ein besetztes Storchennest weniger als 2021, aber 4 Jungstörche mehr als 2022“, bilanziert Nicole Eckhardt. Sie ist in Sachen Storchenschutz die zuständige Mitarbeiterin in der Verwaltung des Biosphärenreservates Drömling.

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