Berenbrock l Der Dachstuhl eines Wohnhauses in Berenbrock ging am Morgen des Ostermontages in Flammen auf. Ein Hausbewohner versuchte zuerst vergeblich, den Brand selbst zu löschen und erlitt dabei leichte Verletzungen am Oberarm. Schließlich rief er die Feuerwehr zur Hilfe. Die Alarmierung erfolgte um 10.28 Uhr.

Nach wenigen Minuten rückten die ersten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Berenbrock/Elsebeck an. Kurz darauf kamen Feuerwehrleute der Ortswehren aus Calvörde, Bülstringen, Zobbenitz, Klüden und Flechtingen zur Unterstützung dazu. Alle zur Verfügung stehenden Saugbrunnen in Berenbrock wurden angezapft.

Haus ist unbewohnbar

Mit Hilfe einer Drehleiter wurde der Brand auch von oben bekämpft. Trotzdem ist der Dachstuhl des über 100 Jahre alten Hauses den Flammen zum Opfer gefallen. Die zweite Etage ist fast völlig ausgebrannt. Das Erdgeschoss wurde vom Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehrleute konnten verhindern, dass der Brand auf das benachbarte Stallgebäude übergreift. So konnten die Einsatzkräfte Schlimmeres verhindern, denn im Stall wird Heu gelagert.

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Im Einsatz waren auch zwei Polizisten und die Teams zweier Rettungswagen. Der verletzte Hausbewohner wurde ins Krankenhaus gebracht. „Der Einsatz verlief gut. Das Zusammenspiel der Wehren funktionierte“, erklärte Mathias Weber, der den Einsatz leitete. Die Ursache des Brandes ist nach derzeitigem Kenntnisstand noch nicht geklärt. „Die Ermittlungen werden am Dienstag aufgenommen. Das Haus ist derzeit unbewohnbar und wurde von der Polizei beschlagnahmt. Da darf im Moment niemand rein“, erklärte Weber. Im Haus wohnten zwei Familien mit insgesamt fünf Personen.

Der Mitarbeiter des Bereitschaftsdienstes der Verbandsgemeinde Flechtingen sorgte mit Getränken für Abkühlung der Einsatzkräfte. Das Dorf war komplett von den etwa 50 Feuerwehrleuten besetzt. Die Landesstraße 25 war deshalb im Bereich der Ortsdurchfahrt bis 13 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet.