Irxleben/Bebertal l In einigen Orten der Hohen Börde ist es bereits möglich, seine Angehörigen teilanonym bestatten zu lassen. Teilanonyme Begräbnisstätten umfassen mehrere nichtgekennzeichnete Einzelgrabstellen, verfügen aber über Gedenktafeln mit einer vorhandenen Namensgravur oder Namensnennung.

Entwürfe sind in Arbeit

Jetzt will die Gemeindeverwaltung Hohe Börde auch dem Wunsch von Bürgern und Ortschaftsräten nach teilanonymen Begräbnisstätten auf den Friedhöfen in Irxleben und im Bebertaler Ortsteil Dönstedt nachkommen. Laut Angaben von Bauhofleiter Christian Zielasko entstehen derzeit Entwürfe für die Umsetzung der Anregungen auf den beiden Friedhöfen.

Dabei sollen zum einen Vorschläge der Bürger und zum anderen die engen finanziellen Spielräume der Gemeinde berücksichtigt werden. Die ersten Entwürfe sollen noch im Februar im Rathaus besprochen und anschließend mit den Antragstellern vor Ort diskutiert werden. Erklärte Absicht der Gemeinde ist es, die Pläne in Ansprache mit den Bürgern und Ortschaftsräten schnellstmöglich umzusetzen und den dörflichen Charakter der Anlagen zu betonen.

Finanzielle Spielräume beachten

Bisher verfügt beispielsweise der Dönstedter Friedhof in Bebertal weder über eine anonyme noch über eine teilanonyme Begräbnisstätte. Der Friedhof in Irxleben verfügt zwar bereits über eine anonyme Begräbnisstätte, dort war aber von Bürgern der Wunsch nach einer teilanonymen Begräbnismöglichkeit an den Ortschaftsrat herangetragen worden.