Haldensleben l Sie nannten sich die „Flinken Springmäuse“, „Die lustigen Pünktchen“ oder „Alsteinwiesel“ - und sie waren motiviert bis in die Haarspitzen. Jungen und Mädchen aus allen Grundschulen im Stadtgebiet gingen vor dem Rathaus an den Start. Begrüßt wurden sie von Gisela Newiger, der Leiterin der Abteilung Jugend/Sport. Sie erklärte kurz den Ablauf. Dann wünschte sie den Teilnehmern viel Spaß und faire Spiele. Neben zahlreichen Eltern und weiteren Gästen gehörte auch Haldenslebens stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Wendler zu den Zuschauern.

16 Stationen hatten fleißige Helfer auf dem Markt errichtet. An ihnen war mal Köpfchen, mal Geschick gefragt. Nacheinander nahmen die Kinder unter anderem das Memory, das Erbsenspucken, den Nasenballonlauf, ein Puzzle, die Murmelbahn oder das Wettnageln in Angriff.

Zahlreiche Lehrer und Betreuer halfen beim Stationsbetrieb – ebenso wie der Bildungsträger SBH Südost. Weitere Unterstützung erfuhr die Olympiade von der Kreissparkasse Börde, den Stadtwerke Haldensleben und dem Landkreis Börde. Der Förderverein der Grundschule „Otto Boye“ stellte einen Kuchenbasar auf die Beine.

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Sieg für St. Hildegard

Schließlich tagte das Kampfgericht. Unterdessen konnten auch die Gäste ihr Glück an den Stationen versuchen. Den Sieg der diesjährigen Grundschulolympiade trug am Ende die Schule „St. Hildegard“ davon. Sie erhielt ein Preisgeld von 100 Euro, das sie für ein selbstgewähltes Freizeitprojekt verwenden darf. Den Titel als beste Mannschaft trugen die „Wilde Hildi Kerle“ (St. Hildegard) davon. Auf Platz zwei landeten Punktgleich die „Rennmäuse“ (Gebrüder Alstein) und „Lottchens beste Freunde“ (Erich Kästner). Der dritte Platz blieb unbesetzt. Als Belohnung für ihren Erfolg durften die Mitglieder der drei besten Teams in eine Geschenkekiste greifen. Auch die übrigen Olympioniken gingen nicht leer aus. Jeder Teilnehmer bekam einen Gutschein für das Rolli-Bad.

„Ich möchte ein großes Lob an die Schulen aussprechen, die jedes Mal mit Begeisterung dabei sein. Für uns ist die Olympiade ein Punkt, um den Titel als kinderfreundliche Stadt mit Leben zu erfüllen“, sagte Gisela Newiger. Das sei für Haldensleben nicht zuletzt ein weicher Standortfaktor.

Die nächste große Veranstaltung ist das Kinderfest am 27. Mai, so Newiger. Auch dabei würden die Grundschulen wieder mitwirken.