Fußball

Mehr als ein Weckruf für den FSV Barleben

Einen Auftritt, der für mehr Sorgenfalten sorgen wird, haben die Verbandsliga-Fußballer des FSV Barleben hingelegt.

Von Christian Meyer 12.07.2021, 08:00 • Aktualisiert: 12.07.2021, 08:11
Nils Oliver Göres (rechts), hier im Duell mit Martin Senig, war bemüht, konnte die Niederlage aber auch nicht verhindern.
Nils Oliver Göres (rechts), hier im Duell mit Martin Senig, war bemüht, konnte die Niederlage aber auch nicht verhindern. Foto: Christian Meyer

Barleben - Gegen den niedersächsischen Landesligisten FSV Schöningen unterlag die Mannschaft von Christoph Grabinski am Ende verdient mit 0:6.

Der FSV Barleben und eine optimale Vorbereitung, beide werden wohl keine Freunde mehr. Wie schon in den Jahren zuvor, geht der ohnehin schon schmale Kader der Barleber in der Urlaubszeit auf dem Zahnfleisch. Am Sonnabend fehlten unter anderem Denny Piele und Lukas Weiß. „Das ist sicherlich nicht optimal, aber darf auch keine Ausrede für die gebotene Leistung sein. Fußballerisch und läuferisch war das ein ganz schwacher Auftritt von uns“, sagt Christoph Grabinski. Der Neu-Coach baute Peter Otte notgedrungen in die Innenverteidigung ein, vorne sollten Pierre Falk, Rick Goedicke und Phillip Gödecke für Unruhe sorgen. Doch nach noch akzeptabler Anfangsphase verloren die Barleber spätestens nach dem ersten Gegentreffer vom starken Dominik Elsner ihren Mut und den Faden.

Bis zum Pausenpfiff bestimmten die Gäste um die Ex-Stendaler Vincent Kühn, Andreas Sommermeyer und Martin Sening komplett das Geschehen, ließen die Barleber, die sich auch zu viele individuelle Fehler leisteten, sehr schlecht aussehen. Mit den Gegentreffern zwei (28. Münch/ Elfmeter) und drei (34. Elsner) waren die Gastgeber in dieser Phase noch mehr als gut bedient.

In der Pause ordnete Grabinski eine defensivere Ausrichtung an, doch bereits direkt nach Wiederbeginn traf Schöningen durch Amin zum 0:4. „Wir haben nichts von dem, was wir uns spielerisch vorgenommen haben, umgesetzt. Das ist schon enttäuschend und auch nicht mit der intensiven Vorbereitung begründbar“, bewertete Grabinski klar. Bis zum Schlusspfiff schossen Kohl (52.) und Amin (78.) den Endstand heraus.

Für die Barleber war dieser Auftritt hoffentlich ein Weckruf zur rechten Zeit. Er zeigt deutlich, dass der Kader nur konkurrenzfähig sein wird, wenn alle Mann dabei sind. Nächster Gegner des FSV ist am Sonnabend der Landesligist SSV Vorsfelde.