Lieferprobleme

Neue Bänke für die Haldensleber Innenstadt lassen weiter auf sich warten

Noch immer gibt es keinen Liefertermin für die neuen Bänke, die künftig auf der Hagenstraße sowie auf dem Post- und dem Hagentorplatz in Haldensleben stehen sollen. Im Zuge der Neumöblierung soll auch die Klangsäule auf dem Postplatz repariert werden.

Von Jens Kusian
Wenn die neuen Bänke am Postplatz aufgebaut werden, soll auch die Klangsäule (rechts im Bild) repariert werden.
Wenn die neuen Bänke am Postplatz aufgebaut werden, soll auch die Klangsäule (rechts im Bild) repariert werden. Archivfoto: Peer Weißenborn

Haldensleben - Der Sommer ist da, das Wetter spielt mit - nur der Platz an der Sonne fehlt in der Haldensleber Innenstadt noch immer. Oder besser gesagt, die neuen Sitzmöglichkeiten, mit der die Hagenstraße gestaltet werden soll.

Ursprünglich sollten die Bänke schon längst stehen. Noch im vergangenen Jahr hätten sie aufgestellt werden sollen, nach dem sich die Haldensleber für zwei verschiedene Varianten entschieden hatten. Doch es gibt Lieferschwierigkeiten - dem Hersteller fehlt es sowohl an Holz als auch an Stahl. Gerade letzterer wird für die Bänke, die am Post- und am Hagentorplatz aufgestellt werden, benötigt. Denn in diesen Bänken sind Blumenkübel integriert - aus Stahl. Die „Märchenbänke“ für die Hagenstraße kommen ohne Blumenkübel aus.

Wann die neuen Sitzmöglichkeiten in Haldensleben angekommen, ist ungewiss. Auch Stadtpressesprecher Lutz Zimmermann kann keinen genauen Zeitpunkt nennen. Der avisierte Liefertermin Ende Juni konnte nicht gehalten werden.

Klangsäule schweigt vor sich hin

Im Zuge der Neumöblierung der Hagenstraße ist auch geplant, der Klangsäule auf dem Postplatz wieder neues Leben einzuhauchen. Im Dezember 2011 war das „Kunstprojekt zum Mitmachen“ - eine Art Musikmemory - eingeweiht worden. Doch seit 2016 schweigt das Kunstobjekt vor sich hin. Selbst wem es gelingt, zwei gleichklingende bunte Steine, die im Boden eingelassen sind, zu finden, wird von der Klangsäule nur mit einer gleichgültigen Stille belohnt.

Alle Versuche, ihr wieder einen Ton zu entlocken, sind in der Vergangenheit fehlgeschlagen. Dabei habe es sich ausschließlich um Kleinstreparaturen gehandelt, sagt Lutz Zimmermann. „Nennenswerte Kosten dafür sind bislang nicht angefallen“, versichert er.

Doch ganz unproblematisch scheint die Reparatur nicht zu sein. „Schwierig ist es, eine Firma zu finden, die die zugrunde liegende Technik, die damals verbaut wurde, nachvollziehen kann“, meint Zimmermann. Denn nach wie vor sind die „klingenden Steine“ in erster Linie eine Kunstinstallation.