Flechtingen l Seit einigen Wochen kann wieder gehüpft werden auf dem neuen Trampolin im Flechtinger Freizeitpark.

Dass das recht kostenaufwändige Sportgerät nach seiner wiederholten Zerstörung neu angeschafft werden konnte, verdankt die Gemeinde Flechtingen vielen Sponsoren, die dem Wunsch vieler nach einer Ersatzbeschaffung durch Spenden Unterstützung leisteten. „Dafür können wir uns nur vielmals bei allen bedanken, die unserem Aufruf gefolgt sind“, sagte Bürgermeister Dieter Schwarz.

Die letzten beiden Spenden hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung angenommen. Mit einer Spende in Höhe von 600 Euro hat Roland Oppermann von der Personalberatung und Wirtschaftsmediation Flechtingen die Neuanschaffung unterstützt. Und auch die Bauschlosserei Müller aus dem Flechtinger Gewerbegebiet am Bahnhof spendiert 250 Euro. Beide spenden wurden mit einem großen Dankeschön von den Ratsmitgliedern angenommen.

Das neue Trampolin ist deutlich kleiner als das bisherige, soll dafür aber vandalismussicher sein. Ein Durchschneiden der Sprungfläche ist nicht mehr so einfach wie bisher möglich, da das eingebaute Material nicht mit einfachen Schneidwerkzeugen kaputt gemacht werden kann.

Dafür ist das Trampolin jetzt aufklappbar, das heißt, für den Fall, dass Gegenstände in die unter dem Netz liegende Sprunggrube fallen, kann das Sportgerät, ohne zerstört zu werden, aufgenommen werden.

Diese zusätzliche Einrichtung hat den Preis des Trampolins aber auch ganz schön in die Höhe getrieben.

Ratsmitglied Volker Fickendei-Weidemann machte in diesem Zusammenhang allerdings noch auf einen seiner Meinung bestehenden Sicherheitsmangel aufmerksam. In seiner Schule gebe es auch so ein Trampolin, dass sei allerdings zu ebener Erde eingebaut und mit einer Pflasterung umgeben.

In Flechtingen liegt der Rand des Trampolins um etwa eine Stufe über dem Boden, der ringsum von Sand umgeben ist. Volker Weidemann plädierte dafür, auch das Flechtinger Trampolin zu ebener Erde einzulassen, um damit ein Unfallquelle zu beseitigen.

Von Hans-Heinrich Wille kam der Vorschlag, noch eine Fuhre Sand einzubringen, um die Umrandung der Umgebung anzupassen. Das sei auf jeden Fall kostengünstiger als ein noch tieferer Einbau oder gar eine Pflasterung rund um das Gerät.

Anmerkungen der ersten Nutzer, das Trampolin sei nun ungleich schwerer in Schwingung zu bringen, liegt an der Verwendung des sichereren Materials. Der Gemeinde ist es wichtig, dass das bei Jung und Alt beliebte Gerät eine Weile hält, dabei müssen eben auch Kompromisse wie die Größe und die etwas schwierigere Handhabe in Kauf genommen werden.