Beendorf l Die kleine Dorfkirche von Beendorf ist größtenteils renoviert. Das Dach ist gedeckt, verfaulte Dachbalken sind ausgetauscht, neue Fenster eingebaut, die Wände gemalert. Die rührige Beendorfer Kirchengemeinde hat in mehreren Bauabschnitten keine Kosten und Mühen gescheut, um das Gotteshaus auf Vordermann zu bringen.

„Bei allen Bemühungen sind uns jedoch die Elektroarbeiten durchgerutscht“, sagt Günther Szibor, der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates. So fehlten zuletzt die Mittel für die Innenbeleuchtung. Darum hat sich der Kirchenälteste mit der Bitte um Unterstützung an die Gemeinde Beendorf gewandt.

Bürgermeister Hagen Friedrichs, selbst im Kirchenrat aktiv, hatte mit seinem Gemeinderat überlegt, wie der Kirchengemeinde geholfen werden kann. Zur letzten Gemeinderatssitzung konnte er an Günther Szibor und seiner Stellvertreterin Angelika Müller sowie an Pfarrer Thomas Vesterling einen Scheck in Höhe von 2500 Euro überreichen.

„Die Beleuchtung wird im Januar gemacht werden können“, sagt der Kirchenälteste erfreut.

Allerdings fehlt es trotzdem noch an finanziellen Mitteln, denn im Zuge der Restaurierungsarbeiten hat die Restauratorin kunstvolle Rankenmuster unter dem Malerputz entdeckt. Sie stammen so etwa aus den 1920er Jahren und wurden in den Fensterleibungen aufgetragen. Sie wieder hervorzuholen, ist ein ehrgeiziges neues Ziel, das sich die Kirchengemeinde gesetzt hat. Etwa 1650 Euro werden für die Anfertigung spezieller Schablonen benötigt. „Vielleicht gelingt es uns, die dafür notwendigen Mittel über Spenden zu sammeln“, hofft Günther Szibor auf die Unterstützung aus der Bevölkerung.

Das gute Miteinander zwischen der Gemeinde, ihren Bürgern und der Kirchengemeinde bei vielen Veranstaltungen gebe Anlass zur Hoffnung und mache Mut, das neue Vorhaben nicht aufzugeben.