Haldensleben l Es ging vor allem laut, bunt und sportlich zu auf dem vierten Stadtteilfest auf dem Süplinger Berg. Bereits am Freitag eröffnete die stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Wendler das Fest mit einer klaren Botschaft: „Wer zusammen feiert, wer zusammen schöne Dinge erlebt, der wächst auch im Alltag zusammen.“ Wendler verwies dabei auch auf den jüngsten Stadtteilrundgang im Wohngebiet.

Viele Anwohner hatten dabei Hinweise und Anregungen gegeben, wie das Wohnen am Süplinger Berg angenehmer gestaltet werden könnte. Die stellvertretende Bürgermeisterin hatte daher noch vor der Eröffnung des Stadtteilfestes eine wichtige Ankündigung zu machen: „Ich kann Ihnen heute mitteilen, dass wir aufgrund dieser Anregungen den Sport- und Abenteuerspielplatz am Wald umgestalten. Die Arbeiten dazu werden 2019 beginnen.“

Fest dank Fördermitteln realisiert

Das Stadtteilfest wird mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Programm „Soziale Stadt“ im Rahmen der Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden durchgeführt. Die Wobau Haldensleben und die WBG Roland agierten als Sponsoren und sorgten vor allem mit einer Hüpfburg für viel Spaß bei den kleinen Besuchern. Auch die Schützengilde Haldensleben hatte einen Stand, an dem sie das Bogenschießen anbot. Der Präsident des Vereins, André Pasemann zeigte den Umgang mit Pfeil und Bogen: „Wir wollen den Schießsport weiter fördern und insbesondere die Jugend ansprechen, um auch weitere Mitglieder zu werben.“

Bilder

Für eine musikalische Untermalung des Festes sorgten das Duo „Sound of School“ und die Band „eMotion“. Die Grundschule Erich Kästner unterstütze mit ihrem Förderverein die Schmink- und Haarflecht-Ecke, die Familien-Werkstatt des Kinderschutzbundes Börde stellte einen Waffelstand und die Elterninitiative Jugendbegegnungsstätte Kids & Co. betreute eine Bastelecke. Besondere Aufmerksamkeit schenkten die kleinen Besucher den Ponys vom Reiterhof König aus Haldensleben.

Ponys und Kinder-Kutsche kamen gut an

Besondere Aufmerksamkeit schenkten die kleinen Besucher den Ponys vom Reiterhof König aus Haldensleben. Hier konnte „Probe geritten“ werden. Auch eine Kinder-Kutsche lud zu einer kurzen Rundfahrt für Groß und Klein ein. Die Zehntklässler der Evangelischen Sekundarschule standen hinter dem Grill. Es gab leckere Würstchen und kühle Getränke.

Direktorin Pia Kampelmann richtete das vierte Stadtteilfest zum zweiten Mal auf ihrem Schulgelände aus: „Schule muss doch viel mehr sein, als Wissen vermitteln. Ich glaube nicht, dass hier Erfolge mathematisch messbar sind. Es geht viel mehr darum, ins Gespräch zu kommen und auch im Gespräch zu bleiben.“ Deshalb soll das Stadtteilfest auch Brücken bauen. Als Stadtteil mit vielen verschiedenen Nationalitäten, ist es gerade für Erwachsene viel leichter ins Gespräch zu kommen, wenn die Kinder miteinander Spaß haben und sich anfreunden.

Auch Quartiersmanager Sebastian Lopitz und Stadtplanerin Petra Albrecht verbuchten das vierte Stadtteilfest mit rund 300 Besuchern als positiv: „Allein der Erfolg, dass es stattfindet und dass alle mitmachen. Es geht hier um die Vernetzung von Vereinen, Schulen und Kitas. Die Akteure des Festes werden gemeinsam motiviert zusammenzuarbeiten, um ein Fest für die Bürger zu schaffen. Das gelingt uns bisher sehr gut.“ Insgesamt war das Stadtteilfest also auch dieses Jahr ein voller Erfolg.