Fischbeck l Eine der alten Eichen, die 100 Jahre alt sein dürften, hat der Biber bereits gefällt, an vier weiteren nagt er. Wilko Trapp vom Umweltamt des Landkreises erklärt, dass sich der Baumbestand an dem Gewässer seit der Flut stark verringert hat, „nun sucht der Biber nach neuen Nahrungsquellen“. Für den Schutz der Bäume sei die Gemeinde als Eigentümer der Straße zuständig, man könne starken Forstdraht nutzen oder die Stämme mit Kiefernstangen ummanteln.

Von der Volksstimme über den Biberfraß informiert, handelte Bürgermeister Bodo Ladwig umgehend: Gemeindearbeiter haben alte Gummimatten, die die Agrargenossenschaft im Einsatz hatte und die nicht mehr gebraucht werden, um die Stämme gewickelt. „Ich hoffe, dass das den Biber erst einmal abhält und er sich keine weiteren Eichen vornimmt. Wir werden das genau beobachten und uns Gedanken machen, wie wir die Bäume dauerhaft gut schützen.“

Das Tankstellenloch ist wie alle anderen Gewässer in Elbnähe äußerst flach, etliche sind im Dürre-Sommer komplett ausgetrocknet. Das Tankstellenloch hat an der tiefsten Stelle gerade mal noch 30 Zentimeter. „Wir hoffen, dass durch das Grundwasser/Drängwasser die Pegel wieder steigen“, sagt Mathias Reiser von der Fischbecker Angler-Ortsgruppe. Sehnsüchtig waret man nicht nur auf ergiebigen Regen, sondern auch auf Hochwasser, damit sich die Gewässer wieder füllen und der verbliebene Fischbestand gerettet ist.

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