Havelberg l Seit einigen Jahren ist dabei das Heeresmusikkorps aus Neubrandenburg der Hauptakteur. Die für die Veranstaltung bestens vorbereitete Stadtkirche zeigte sich am Donnerstagabend (fast) bis auf den letzten Platz besetzt. Womit sich 400 Besucher den musikalischen Höhepunkt am diesjährigen Nikolaustag nicht entgehen lassen wollten.

Dreifacher Gewinn

Nach der Begrüßung durch den Hausherren Pfarrer Frank Städler ergriff der Standortälteste, Oberstleutnant Ralph Peter, das Wort. Unter anderem zeigte er sich sehr erfreut darüber, dass wir mit dem Adventskonzert heute einen dreifachen Gewinn haben". Erstens sei  es Tatsache, dass der großartige Besuch der vom Panzerpionierbataillon 803 und der Stadt Havelberg organisierten Veranstaltung zeige, dass die Bürger aus der Stadt und dem Umland hinter ihren Soldaten stehen, ihre Leistungen zu würdigen wissen und ihnen den Rücken zu stärken.

Nicht nur Mägen füllen

Der zweite Gewinn des Abends bestehe in dem Ohrenschmaus, für den das Heeresmusikkorps sorgen werde, und drittens schließlich seien es die karitativen Zwecke, für die alle Einnahmen/Spenden rund um das Benefizkonzert verwendet würden. Nutznießer dieser sind übrigens die Kirchgemeinde (für die Renovierung der Fenster in der Stadtkirche), das Erlebnispädagogische Centrum Havelberg sowie die Grundschule „Am Eichenwald“ und der städtische Hort. Er wünschte sich aus diesem Grund von den Konzertbesuchern, dass sie „auf dem kleinen Weihnachtsmarkt draußen nachher nicht nur ihre Mägen füllen, sondern auch die Spendendosen.“

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Ergebnis von 2017 übertroffen

„Ich kann schon mal verraten, dass die Einnahmen das Ergebnis aus dem Vorjahr noch übertreffen werden“, war gestern von Hauptmann Stefan Gäde aus dem Panzerpionierbataillon 803 zu erfahren. „Über 5000 Euro werden mit Sicherheit zusammenkommen.“ Das genaue Ergebnis wird noch bekannt gegeben.

Stehender Applaus des Publikums

Das Konzertprogramm selbst verdiente dann wieder einmal Superlative. Was die Militärmusiker und ein ziviler Schlagzeuger – er war aufgrund einer Erkrankung des eigentlichen Schlagzeugers ausgeliehen worden – an musikalischer Qualität boten, das war wieder einmal absolute Spitze. Auch der in Vertretung des musikalischen Leiters Oberstleutnant Christian Prchal eingesprungene Hauptmann Thomas Schmidtpeter aus Erfurt hatte mit der Leitung des Heeresmusikkorps aus Neubrandenburg überhaupt keine Probleme.

Zehn musikalische Stücke

Insgesamt waren am Donnerstagabend in der Stadtkirche zehn völlig unterschiedliche Stücke zu hören, was für beste Abwechslung und Unterhaltung sorgte: Alleluja Laudamus Te, Premier Symphonie Noels, Canterbury Choral, Mary‘s Boy Child, The Catskills aus East Coast Picture, Alpenländische Weihnacht, Thomas Choral, Rudolph the red nosed reindeer, Drei Haselnüsse für Aschenbrödel und als Zugabe zum Schluss die Petersburger Schlittenfahrt.

Beifall wollte nicht enden

Nach jedem Stück empfingen die Musiker großen Applaus des Publikums, nach „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und der „Petersburger Schlittenfahrt“ erhoben sich alle Besucher zu Standing Ovations von ihren Plätzen und der Beifall wollte einfach nicht enden.

Gruß an Soldaten im Ausland

In seinem Schlusswort bedankte sich Bürgermeister Bernd Poloski beim Heeresmusikkorps in herzlichen Worten für die „wunderbare Musik“. Er wünschte allen eine schöne Adventszeit und richtete herzliche Grüße an die Soldatinnen und Soldaten, die derzeit bei Auslandseinsätzen ihre Aufgaben erfüllen müssen.

Dank an alle Helfer

Bernd Poloski nutzte die Gelegenheit zugleich auch, um allen, die zum Gelingen des Adventskonzertes beigetragen haben, zu danken. Unter anderen den Soldaten aus dem Panzerpionierbataillon 803, der Kirchgemeinde, dem Bauhof, dem Erlebnispädagogischen Centrum ...