Sandau l Zu Gast war diesmal ein Spitzenensemble auf dem Gebiet des A-capella-Gesanges: Der von Kirchenmusikdirektor Professor Wolfgang Kupke geleitete Landesjugendchor. Beim 90-minütigen Programm erklangen unter anderem Werke der Komponisten Hans Leo Hassler, Claudio Monteverdi, Antonin Dvorak und Johannes Brahms im frisch eingeräumten Gotteshaus. Über 100 Zuschauer lauschten den Klängen aus fünf Jahrhunderten Musikgeschichte.

Der Projektchor trifft sich nur zwei bis drei Mal im Jahr zu intensiven Probephasen – aufgenommen wird nur, wer das Vorsingen besteht. Das Repertoire besteht aus geistlicher und weltlicher Chormusik, aber auch aus anlassgebundenen Themen oder Komponistenehrungen. Besondere Höhepunkte bilden jedoch die chorsinfonischen Projekte wie das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach.

Von Friedrich Krell gegründet

Der Chor wurde 1995 von Friedrich Krell – dem Gründer des Wernigeröder Rundfunk-Jugendchores – ins Leben gerufen. Das Ensemble hat inzwischen einen festen Platz in der Chorlandschaft auch in anderen Bundesländern und gastierte unter anderem erst im Vorjahr in Italien.

Bilder

Bürgermeister Henry Wagner hatte wie schon seit Anbeginn wieder die Schirmherrschaft über diese Veranstaltung übernommen. Er freute sich zur Begrüßung, dass der Aufbau des Turmes so gut voranschreitet, die Kirche sehe wieder aus wie vor dem Krieg. Die Grundsteinlegung sei doch noch gar nicht so lange her...

Bürgermeister fungiert als Schirmherr

Pfarrer Hartwig Janus als Gastgeber dankte den fleißigen Kurchenbäckern und allen Helfern – sowie auch jenen, die erst vor kurzem beim Einräumen des Mobiliars ins Kirchenschiff geholfen hatten. „Vor zwei Wochen sah es hier noch ganz anders aus!“ Zwar ist das Kirchenschiff nun neu eingedeckt, doch ist noch nicht alles beendet – ab der nächsten Woche wird der Chor gedeckt, die Zimmerleute sind dort fertig. Ein Dankeschön ging dabei auch an den Kirchenältesten Peter Busse, welcher die Baustelle betreut.

Versorgt wurden die 36 jungen Sänger vom Förderverein der Kirche mit Mittagessen und Abendbrot – für diese Unkosten wurde am Ausgang um eine Kollekte gebeten. Den Besuchern wurde zudem ein reichhaltiges Kuchenbuffet und Sekt angeboten.