Flutkatastrophe

Drei Feuerwehr-Vereine im Elbe-Havel-Land sammeln Geld für Flutopfer

Nach dem Deichbruch im Juni 2013 bei Fischbeck haben die Betroffenen eine enorme Solidarität aus ganz Deutschland erfahren. Das möchten sie nun an die aktuellen Flutopfer zurückgeben.

Von Ingo Freihorst 22.07.2021, 13:51
Im Juli 2013 nahm Fischbecks Bürgermeister Bodo Ladwig unter anderem 5500 Euro von der Ortschaft Ihleburg als Flutpende entgegen.
Im Juli 2013 nahm Fischbecks Bürgermeister Bodo Ladwig unter anderem 5500 Euro von der Ortschaft Ihleburg als Flutpende entgegen. Archivfoto: Ingo Freihorst

Klietz/Fischbeck/Kamern - Zur Unterstützung der Hochwasseropfer in Westdeutschland rufen jetzt auch die Fördervereine der Feuerwehren in Klietz, Fischbeck und Kamern auf. „Aus den Erfahrungen des Flutjahres 2013 wissen wir selbst, wie wichtig es ist, finanzielle Unterstützung zu erhalten“, heißt es im Klietzer Spendenaufruf. Das gesammelte Geld soll an betroffene Feuerwehrmitglieder im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen fließen.

„Wir können nur allzugut nachvollziehen, wie schwer die aktuelle Situation für die betroffenen Personen ist“, heißt es bei den Fischbeckern. Auch sie möchten nun etwas zurückgeben, nachdem sie nach dem Deichbruch im Juni 2013 eine große Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft erfahren haben. Gleiches gilt für Kamern, was 2013 ebenfalls arg geschädigt gewesen war.

Gespendet werden kann jeweils bis zum 31. August.

Die Spendenkonten lauten (alle Volksbank Rathenow sowie Verwendungszweck „Hochwasser 2021“):

Förderverein der Feuerwehr Klietz: IBAN DE 13 1609 1994 0000 1092 07;

Förderverein der Feuerwehr Fischbeck: IBAN DE61 1609 1994 0000 3009 85;

Förderverein der Feuerwehr Kamern: IBAN DE15 1609 1994 0100 8095 27.